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Karenz: Trägerverein zog Anschuldigung zurück : Fachdienste prüfen Schimmel-Vorwurf

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Die Kindertagesstätte in Karenz bleibt vorerst offen. Trotz des Vorwurfes aus dem Mundes des Trägerverein-Vorsitzenden Steffen Tambach, dass das Gebäude durch Schimmel befallen sei.

svz.de von
erstellt am 20.Jul.2011 | 11:28 Uhr

Die Kindertagesstätte in Karenz bleibt für den weiteren Betrieb vorerst offen. Trotz des Vorwurfes aus dem Mundes des Trägerverein-Vorsitzenden Steffen Tambach, dass das gemeindeeigene Gebäude durch Schimmel befallen sei (SVZ berichtete). Die insgesamt 36 Kinder können also weiterhin das Haus im vollen Umfang nutzen.

Allerdings, so die Stellungnahme des stellvertretenden Landrates Wolfgang Schmülling aus Ludwigslust, sind nach dem Bericht der SVZ die Fachdienste Jugendamt und Gesundheitsamt im Landratsamt aktiv geworden, um dem Schimmel-Vorwurf auf dem Grund zu gehen. Und: Schmülling geht davon aus, dass im Landesgesundheitsamt ebenfalls Zeitung gelesen werde, und man sich von dort aus in Kürze wohl zur Klärung einschalten werde.

Mittlerweile habe es ein Gespräch zwischen Mieter und Vermieter gegeben, so die Leitende Verwaltungsbeamtin Iris Weber vom Amt Dömitz-Malliß. Dabei seien die Parteien zu dem Schluss gekommen, dass ein Schimmelbefall nicht vorliege, sondern es sich lediglich um Feuchte handle. Das bestätigte auch der Karenzer Bürgermeister Willfried Pagung inhaltlich: Bei einer Begehung der Räumlichkeiten habe man entdeckt, dass ein Fallrohr zur Regenwasserableitung fehle. Dadurch könne dort Feuchtigkeit ins Mauerwerk eingedrungen sein. Dieser Mangel solle nun behoben werden. An anderen Stellen habe ein Maler bereits saniert, wobei die Innenwände auch gegen Feuchtigkeit behandelt wurden, so Pagung. Der Vorwurf Schimmelbefall sei ausgeräumt. "Die Kuh ist jedoch noch nicht vom Eis": Der stellvertretende Landrat rügt, dass es nicht hinnehmbar sei, Kinder in feuchten Räumen zu betreuen.

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