Experten-Lob fürs neue Stadthaus

Tradition bewahrt Fotos: Wolfried Pätzold
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Tradition bewahrt Fotos: Wolfried Pätzold

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12. September 2008, 08:31 Uhr

Parchim - Das in diesem Jahr fertiggestellte Stadthaus Parchim (Baukosten: ca. 5,7 Millionen Euro) wurde im Wettbewerb um den Landesbaupreis 2008 vom Preisgericht mit einer Anerkennung bedacht.
Die Experten-Jury befand, dass das entstandene Ensemble aus Alt (historisches Präsidentenhaus) und Neu (ein im rechten Winkel angeordneter Neubau) städtebaulich überzeugen würde und bewertete es als ein „insgesamt beispielhaftes Verwaltungsgebäude von unaufgeregter Schlichtheit im positiven Sinne.“

Der Übergang vom Altbau zum Neubau sei ohne architektonische Überbetonung einfach gelöst und lasse die Nahtstelle zwischen den verschiedenen städtebaulichen Räumen noch merkbar wirken, heißt es in der Beurteilung des Preisgerichtes. Insgesamt wurden 65 Arbeiten für den Landesbaupreis M-V eingereicht, der in diesem Jahr zum sechsten Mal vom Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, von der Architekten- sowie Ingenieurkammer ausgelobt wurde.

Gemeinsam mit der später preisgekrönten wiederaufgebauten Dorfkirche Barkow wurde das Stadthaus sogar in den Kreis der zwölf Favoriten um den Landesbaupreis aufgenommen. Die Auszeichnung adelt Projekte, die in ästhetischer, funktionaler, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht hohen Qualitätsansprüchen genügen und zugleich die zeitgemäße bauliche Entwicklung im Land dokumentieren.

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