FC Hansa gegen SV Sandhausen : "Erreichen, was wir nicht aussprechen wollen"

Fest entschlossen: Abwehrmann Robert Müller will mit dem FC Hansa möglichst lange an der Tabellenspitze der 3. Liga bleiben. Georg Scharnweber
Fest entschlossen: Abwehrmann Robert Müller will mit dem FC Hansa möglichst lange an der Tabellenspitze der 3. Liga bleiben. Georg Scharnweber

Hansas nächster Kontrahent wurde vor Saisonbeginn als einer der Favoriten der 3. Liga eingeschätzt. Der SV Sandhausen liegt nun mit zwölf Punkten auf Platz 17. Morgen kommt es zum Duell beider Clubs.

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03. November 2010, 10:07 Uhr

Rostock | "Eigentlich steckt eine Menge Potenzial in der Mannschaft, alleine wenn man sich anschaut, was für bekannte Spieler dort unter Vertrag stehen. Aber anscheinend hat es bislang nicht funktioniert, ganz im Gegensatz zu uns. Wenn wir unserer Form treu bleiben, haben wir eine gute Chance dort zu gewinnen", sagt Rostocks Robert Müller.

Der Abwehrmann hat nach einer Phase der Eingewöhnung - in der er im rechten später im zentralen Mittelfeld auflief - seinen Platz in der Innenverteidigung gefunden. "Natürlich stelle ich mich in den Dienst der Mannschaft, aber am wohlsten fühle ich mich hinten in der Zentrale. Das ist meine Position", so der 23-Jährige.

Für ihn sei die derzeitige Tabellenführung des FC Hansa zwar nur eine Momentaufnahme, auch habe er zuletzt nach dem Sieg gegen Saarbrücken (2:1) auf die Rangliste geschaut, trotzdem könne er sich an das Gefühl ganz oben zu stehen, gewöhnen. "Ich hoffe, dass es möglichst lange so weiter geht. Dennoch gilt es für uns nur von Spiel zu Spiel zu schauen. Was jetzt gegen Bayern München II (nächster Heimgegner - d. Red.) oder bis zur Winterpause ist, interessiert uns nicht", erklärt der gebürtige Schweriner.

Etwas überraschend ist für Müller, dass gleich vier Mannschaften - Hansa Rostock, Kickers Offenbach (beide 32 Punkte), Eintracht Braunschweig (31) sowie Wehen Wiesbaden - sich vom Rest des Feldes abgesetzt haben und sich kaum eine Blöße zeigen: "Diese Teams haben bislang ein sehr gutes Niveau gezeigt und ihr Potenzial ausgeschöpft. Unser Start war schon sensationell. Von ein, zwei Vereinen hätte man dies vielleicht auch so erwartet, aber zum Beispiel nicht von Wehen Wiesbaden. Ich denke, dass einige noch ihre Schwächephase kriegen werden und hoffe, dass wir es nicht sind. Wir möchten die meisten Punkte holen und das erreichen, was wir nicht aussprechen wollen."

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