Erfolg mit Uckermärkern

Roland Ohlendorf, Vorsitzender der Agrargenossenschaft Gustävel, vor „seinen“ Uckermärkern. Foto: Roswitha Spöhr
Roland Ohlendorf, Vorsitzender der Agrargenossenschaft Gustävel, vor „seinen“ Uckermärkern. Foto: Roswitha Spöhr

„Triton“, „Helga“ und ihr drittes Kalb, geboren im Februar, gehören zu den Uckermärkern. Die Rasse ist Tier des Jahres auf der diesjährigen MeLa. Noch stehen die Kühe aber auf einer Weide der Agrargenossenschaft Gustävel (Kreis Parchim).

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21. August 2008, 08:43 Uhr

Gustävel - Vis-a-vis mit den „Uckermärkern“ hatten der Bauernverband MV und Roland Ohlendorf, Vorsitzender der Agrargenossenschaft Gustävel, gestern am Rande einer Koppel in Gustävel zu einem Pressegespräch zur 18. Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau (MeLa) eingeladen. „Uckermärker haben ihre Wurzeln hier und ich denke, dass diese Tiere dann auch hierher gehören“, erklärte Roland Ohlendorf. Die Fleischrinderrasse wurde erst 1993 offiziell anerkannt und ist die jüngste in Deutschland. Für das Gustäveler Unternehmen war die Rinderzucht nach der Wende „Neuland“. Inzwischen stehen 490 Mutterkühe in Gustävel und Umgebung, mit Kälbern, Zuchtbullen und Nachzuchtfärsen sind es über 1000 Rinder. 70 Uckermärker wachsen in Gustävel heran.

Mit drei Tieren dieser Rasse ist die Agrargenossenschaft auf der MeLa, die vom 11. bis 14. September in Mühlengeez bei Güstrow stattfindet, präsent. „Mit dem Tier des Jahres, den Uckermärkern, setzen wir eine schöne Tradition fort, ausgewählte, regionale Nutztierrassen vorzustellen und zeigen, was in MV dafür getan wird, sie zu erhalten“, sagte Landwirtschaftsminister Till Backhaus. Er informierte gestern gemeinsam mit Bauernverbandspräsident Rainer Tietböhl und dem Geschäftsführer der MAZ GmbH Heinz Hinrichsen über Eckpunkte der MeLa, die für ihn „die Fachausstellung im norddeutschen Raum ist und bleibt“. Das Motto sei mit „Agrarmärkte und ländliche Räume im Fokus“ zeitgemäß, so Backhaus. „Es hat ganz einfach mit der Entwicklung der letzten 18 Monate zu tun. Seither werden Agrarrohstoffe aus vielerlei Gründen immer stärker nachgefragt.“ Das habe sich auf die Preise ausgewirkt und auf das Anbauverhalten in der Landwirtschaft in der Welt.

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