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Jeder zehnte Haushalt muss zuzahlen : Erdgas wird wieder teurer

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Die Preisspirale beim Erdgas dreht sich weiter: Im Juli und August erhöhen etwa 70 Versorger die Preise um durchschnittlich mehr als zehn Prozent. Betroffen sind zwei Millionen Haushalte.

Die Preisspirale beim Erdgas dreht sich weiter: Im Juli und August erhöhen etwa 70 Versorger die Preise um durchschnittlich mehr als zehn Prozent. Betroffen sind zwei Millionen Haushalte, wie die Verbraucherportale Check24.de und Toptarif.de gestern mitteilten. Damit müsste jeder zehnte Gaskunde mehr zahlen.

"Ein vierköpfiger Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20 000 Kilowattstunden Gas muss sich im Rahmen der kommenden Preisrunde auf Mehrkosten von durchschnittlich 133 Euro, in der Spitze sogar von bis zu 275 Euro einstellen", sagte Daniel Dodt von Toptarif.de. Die Preisänderungen sind allerdings sehr uneinheitlich. Während sich die Tarife auf der einen Seite bei 29 Grundversorgern im zweistelligen Prozentbereich verteuerten, gebe es bei der Energieversorgung Beckum und der Gasversorgung Unterfranken sogar Preisnachlässe.

Die Versorger begründen die Anhebungen mit spürbaren Erhöhungen ihrer Beschaffungskosten, die unter anderem aus dem jüngsten Anstieg der Ölpreise resultieren. "Angesichts des anhaltenden Hochs bei den Ölpreisen müssen Verbraucher auch in den kommenden Monaten und gerade zu Beginn der Heizperiode im Oktober mit weiteren Preiserhöhungen rechnen", sagte Dodt.

Eine Möglichkeit, den steigenden Gaskosten zu entgehen, ist der Wechsel zu einem neuen Anbieter. Für einen vierköpfigen Haushalt ergeben sich nach Angaben der Verbraucherportale oft mögliche Einsparungen von 250 bis 350 Euro im Jahr.

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erstellt am 22.Jun.2011 | 10:08 Uhr

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