Endlich angekommen in Rostock und Liga zwei

Nur ein Tor fehlt ihm noch: Rostocks Gardar Jóhannsson (hier gegen Duisburgs Frank Fahrenhorst) deutete sein Potenzial zuletzt an, wartet aber noch auf seinen ersten Treffer. Georg Scharnweber
Nur ein Tor fehlt ihm noch: Rostocks Gardar Jóhannsson (hier gegen Duisburgs Frank Fahrenhorst) deutete sein Potenzial zuletzt an, wartet aber noch auf seinen ersten Treffer. Georg Scharnweber

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22. März 2010, 08:03 Uhr

Rostock | Die Rostocker Neuzugänge in der Winterpause - Andreas Dahlén, Helgi Valur Danielsson und Gardar Jóhannsson - brauchten eine gewisse Zeit, um sich beim FC Hansa und in der 2. Fußball-Bundesliga zu akklimatisieren.

Nach knapp zwei Monaten kommen die Kicker immer besser zurecht, haben mittlerweile mit ihren Familien jeweils ein Domizil in der Hansestadt bezogen und zeigen auch auf dem Platz immer stärkere Leistungen. Hilfreich war dabei sicherlich auch das Spezialprogramm, mit dem das Trainerduo Marco Kostmann/Thomas Finck, die drei fit machte. "Da haben wir viel richtig gemacht, aber natürlich auch Glück gehabt. Insgesamt wollen wir dorthin kommen, dass jeder das trainiert, was er braucht, wenngleich das bei einer Fußballmannschaft recht schwierig ist", so FCH-Coach Marco Kostmann.

Den Neuen taten die zusätzlichen Einheiten aber in jedem Fall gut. Andreas Dahlén erzeugte über die linke Mittelfeldbahn eine Menge Schwung und erzielte in den zurückliegenden beiden Partien jeweils einen Treffer. "Er passt gut auf diese Position, ist schnell, spielt geradlinig und strahlt Torgefahr aus. Vor allem ist er aber mutig und traut sich etwas zu. Er weiß, dass er einen guten Schuss hat, ob nun mit rechts oder links und setzt ihn ein", sagt Hansas Trainer.

Etwas Pech im Abschluss hatte dagegen Angreifer Gardar Jóhannsson. "Er ließ schon einige Chancen gegen Duisburg aus. Aber Gardar schafft viele Räume für die Mitspieler, macht die Bälle gut fest. Zudem hat er mit seinem Nachsetzen den Freistoß, der zum 2:0 durch Orestes führte, herausgeholt", erklärte Kostmann, der auch Danielsson lobte. Nach Startschwierigkeiten ist er aus dem Team nicht mehr wegzudenken: "Er war auffällig, setzte viele Akzente und harmonierte gut mit Martin Retov."

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