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Güstrower Marian Kreklau gab Comeback : "Eisspeedway ist und bleibt faszinierend"

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Der Winter bot den westeuropäischen Eisspeedway-Piloten so viele Trainings- und Rennmöglichkeiten wie selten. So gab es am letzten Wochenende in hiesigen Breiten drei internationale Rennen.

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erstellt am 12.Jan.2011 | 11:29 Uhr


Im polnischen Posen siegte auf dem zugefrorenen Malta-see, wo ansonsten im Sommer internationale Kanu- und Ruderregatten ausgetragen werden, der Österreicher Harald Simon vor dem einheimischen Grzegorz Knapp und dem Ruhpoldinger Stefan Pletschacher. Sein internationales Comeback gab hier der Güstrower Marian Kreklau, der einzige MV-Mann seines Metiers. Der 38-jährige Hobby-Fahrer kam auf Rang acht und erklärte augenzwinkernd zu seinem Wiedereinstieg: "Eisspeedway ist und bleibt faszinierend für mich. Investieren werde ich zwar nicht mehr in neue Technik, aber das vorhandene Maschinenmaterial kann man ja noch aufbrauchen." Sofern die Technik mitspielt, wird der Barlachstädter Ende des Monats bei der EM im russischen Togliatti starten und dann am 24. Februar auch bei den deutschen Meisterschaften in Berlin.

Ein weiteres internationales Rennen gab es im österreichischen Heidereichstein, wo der einheimische Franz Zorn einen Maximumsieg vor Landsmann Harald Simon einfuhr. Das Bayern-Duo Max Niedermaier (Edling) und Stefan Pletschacher belegte hier die weiteren Plätze.

Der deutsche Meister Günther Bauer (Reit im Winkl) testete Form und Material am Wochenende bei einem Lauf um die internationale tschechische Meisterschaft in Ruzena. Hier brachte er erstmals unter Rennbedingungen seinen neuen Motor zum Einsatz. Mit dem auf GM-Technik basierenden Aggregat geht der 39-jährige Bayer völlig neue Wege, da im internationalen Eisspeedway bisher ausschließlich tschechische Jawa-Motoren genutzt wurden. Allerdings erwies sich die neue Technik noch nicht als völlig zuverlässig, denn ein Ausfall kostete Bauer bei diesem Test-Rennen den Sieg, den sich der einheimische Andrej Divis einheimste.

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