Geburtendefizit in MV : Einwohnerzahl im Nordosten sinkt weiter

Die Bevölkerung in MV wird immer älter. Foto: Archiv
Die Bevölkerung in MV wird immer älter. Foto: Archiv

Immer mehr Menschen ziehen nach Mecklenburg- Vorpommern - aber trotzdem sinkt die Bevölkerungszahl weiter. Der Hauptgrund ist das Geburtendefizit: So starben im vergangenen Jahr 5934 Menschen mehr als geboren wurden.

svz.de von
13. Juli 2012, 07:47 Uhr

Schwerin | Immer mehr Menschen ziehen nach Mecklenburg- Vorpommern - trotzdem sinkt die Bevölkerungszahl weiter. Im vorigen Jahr verlor das Land 7593 Einwohner. Das sei ein Rückgang um 0,5 Prozent, wie das Statistische Amt des Landes gestern mitteilte. Der Hauptgrund dafür ist das Geburtendefizit: So starben im vergangenen Jahr 5934 Menschen mehr als geboren wurden. Insgesamt erblickten 12 638 Kinder das Licht der Welt - 5,2 Prozent weniger als im Jahr davor. Die Bevölkerungsverluste durch Abwanderung werden jedoch immer geringer. Im vorigen Jahr kehrten nur noch 1694 Menschen mehr dem Nordosten den Rücken als zuzogen. Die Zahl der Zuzüge nahm dabei um 7,4 Prozent zu. Ende 2011 lebten in MV genau 1 634 734 Menschen.

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