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Kunst auf der Burg Neustadt-Glewe : Eintauchen in eine faszinierende Bilderwelt

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Für Kunstliebhaber ist Carlo Cazals kein Unbekannter. Er ist ein begnadeter Musiker, Sänger und ausgezeichneter Maler. Jetzt kann man sich von seinen Malkünsten bis zum 2. Juni auf der Burg Neustadt-Glewe überzeugen.

svz.de von
erstellt am 23.Apr.2013 | 02:10 Uhr

Für Kunstliebhaber ist Carlo Cazals kein Unbekannter. Schon vor Jahren hat er im Schloss Neustadt-Glewe Liederabende gestaltet. Er ist ein begnadeter Musiker und Sänger, aber auch ein ausgezeichneter Maler. Jetzt kann man sich von seinen Malkünsten bis zum 2. Juni in den Ausstellungsräumen der Burg Neustadt-Glewe überzeugen. Zu sehen sind 38 großformatige Kunstwerke.

Die Ausstellung wurde von Peter Möller, dem Kulturverantwortlichen der Stadt Neustadt-Glewe, perfekt vorbereitet und präsentiert. "Wir haben auf der Burg super Räumlichkeiten für solche Ausstellungen, ähnliche Bedingungen können nur wenige Galerien in Mecklenburg-Vorpommern aufweisen", schwärmt der Kunstkenner Möller.

In der Tat ist der Saal in der Burg eine Augenweide - groß und lichtdurchflutet. Die Kunstwerke kommen herrlich zur gewünschten Geltung. Der Künstler Carlo Cazals war mit diesen Ausstellungsbedingungen sichtlich zufrieden und zeigte während der Vernissage auch sein musikalisches Talent. Der Bürgermeister der Stadt Neustadt-Glewe, Arne Kröger, eröffnete die Ausstellung und bedankte sich bei den Organisatoren. Die Laudatio hielt Carsten Kremke, ein langjähriger Freund und Kenner der Kunst von Carlo Cazals. In warmherzigen und humorvollen Worten ging er auf das Künstlerleben ein. Der 65-jährige Maler und Musiker ist in Hamburg aufgewachsen und lebt heute zurückgezogen in Parchim mit seiner Frau und Managerin Inge Klein. Seine Bilder sind nicht einfach zu verstehen, er schafft etwas Neues, indem er das Wissen und die Erkenntnisse unserer Kunst- und Kulturgeschichte nutzt und diese in seinem Stil - skurriler Irrationalismus - weiter entwickelt. Cazals ist der Meinung, dass gute Kunst nur aus Schmerz und Leiden entstehen kann. Es geht bei den Bildern um die großen Themen des Lebens, um Liebe und Verzweiflung, um Macht und Abhängigkeiten, um Träume und Phantasie. Nicht immer erschließen sich seine Bilder auf den ersten Blick, aber wenn man sich auf diese Bilderwelt einlässt, dann entdeckt man das wirkliche Leben. Für Carsten Kremke haben die Kunstwerke von Cazals Suchtpotenzial. Überzeugen sie sich selbst. Bis zum 2. Juni kann man die Malereien zu den Museumsöffnungszeiten besichtigen.

Am Sonnabend, dem 1. Juni, kann man Carlo Cazals um 19 Uhr noch einmal persönlich erleben. Dann wird er in der großen Hof stube der Burg romantische italienische Lieder und Arien singen. Er wird am Klavier von Ilya Pril begleitet.

Karten kann man unter Tel. 03 87 57-2 37 84 vorbestellen. Für kulinarische Genüsse wird Frau Bonem sorgen.

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