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Studenten der Hochschule Wismar beginnen mit Arbeit : Einmalige Güstrow-Studie gestartet

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Das Forschungsprojekt "Ein Blick hinter die Fassaden von Güstrow" wird in Form von Porträts und Interviews erstellt. Es soll ein wichtiger Beitrag zur Alltags- und Kulturgeschichte Güstrows entstehen.

svz.de von
erstellt am 29.Nov.2011 | 09:59 Uhr

Knapp 20 Studenten der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar haben gestern mit ihren Dozenten in der Barlachstadt das bisher einzigartige Forschungsprojekt "Ein Blick hinter die Fassaden von Güs trow" gestartet. In Form von Porträts und Interviews wollen sie eine Dokumentation über und für die Bürger erstellen (SVZ berichtete). Am Ende soll ein wichtiger Beitrag zur Alltags- und Kulturgeschichte Güstrows zu Beginn des 21. Jahrhunderts stehen.

Los ging es für die Studierenden gestern mit einem historischen Vortrag vom Mittelalter bis zur Gegenwart von Güstrows Denkmalpfleger Jürgen Höhnke im Rathaus. "Das Projekt der Hochschule ist unglaublich interessant. Es ist mal etwas ganz anderes", so Höhnke. "Es geht um die Frage, was sich hinter den Fassaden der Stadt befindet. Die Studierenden gehen von den Menschen aus, um die Stadt zu erschließen."

Doch dafür braucht das Projektteam noch freiwillige Güstrower, die sich für Interviews zur Verfügung stellen. "Es haben sich schon interessante Leute gemeldet", sagt Professor Johannes Müller. Um das gewünschte Ergebnis zu erzielen, müssten es aber noch mehr werden. "Wir wollen Menschen von einem bis 100 Jahren, nicht nur aus der Altstadt, sondern aus dem gesamten Stadtgebiet und aus allen sozialen Schichten. Wir wollen die breite Masse", sagt er. Anmeldungen per Mail an olaf.fippinger@hs-wismar.de oder Telefon 01 78/ 530 87 85.

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