Ein Werbefilm für Bützow : Eine Liebeserklärung an die Heimstadt

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Die Idee spukte ihm schon lange im Kopf herum. Nun hat Wolfgang Wehrmann sie umgesetzt: Bützow hat einen Werbefilm. "Die alte Bischofsstadt Bützow" - so lautet der Titel.

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07. Februar 2011, 10:00 Uhr

Die Idee spukte ihm schon lange im Kopf herum. Nun hat Wolfgang Wehrmann sie umgesetzt: Bützow hat einen Werbefilm. "Die alte Bischofsstadt Bützow" - so lautet der Titel. Am 24. Februar übergibt Wehrmann den Film offiziell an den Fremdenverkehrsverein Bützow und Umgebung. Dann wird er in den Räumen des Vereins in der Gartenstraße erstmals öffentlich zu sehen sein.

Den Titel hat Wolfgang Wehrmann bewusst gewählt. Seit vielen Jahren wirbt er im Rahmen der Leitbild-Diskussion um seine Idee. "Man sollte auf die Geschichte zurückblicken, um die Zukunft zu gestalten", sagt der gebürtige Bützower. "Bützow war fast 400 Jahre Bischofsstadt. Eine lange Zeit, die Bützow geprägt hat." Es sei vor allem ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Städten, mit dem man in der touristischen Außenwerbung viel erreichen könnte. Dass künftig mit der Stiftskirche und dem Kloster Rühn auch an der Autobahn geworben wird, sieht er als eine Bestätigung für seine Auffassung.

Für die Realisierung des Projektes hat sich Wolfgang Wehrmann professionelle Hilfe geholt. Niels Nikolaisen aus Groß Salitz bei Gadebusch ist zertifizierter Schnittmeister. "Seit 1995 arbeite ich in der Videofilm- und Medien-Produktion." Vor zwei Jahren machte er sich mit einer eigenen Produktionsfirma selbständig. Für ihn war die Arbeit mit einem Blinden eine neue Erfahrung. "Wir trafen uns in Bützow am Schloss und schon legte Wolfgang Wehrmann mit seinen Ideen los ", erinnert sich Nikolaisen und lacht. Dabei ging es Wehrmann und Nikolaisen nicht darum, einen einfachen Stadtrundgang in Szene zu setzen, der beim Start A beginnt beim Ziel Z endet. "Vielmehr wollen wir Anregungen geben, um Bützow danach selbst oder neu zu entdecken", sagt Nikolaisen.

Wolfgang Wehrmann geht es vor allem darum, Bützow jetzt, 20 Jahre nach der deutschen Einheit, so zu zeigen, wie es geworden ist, im Kontext mit seiner Geschichte. Gerade diesen Spagat habe Nikolaisen gut umgesetzt. "Er hat dafür sehr viel recherchiert", weiß Wehrmann. Er habe aber auch gute Grundlagen vorgefunden, ergänzt Nikolaisen. "In der Bibliothek bin ich fündig geworden, und auch die Hefte des Heimatvereins waren eine gute Quelle."

Die Kirche, das Schloss, die Universitätsgeschichte, die Flusslandschaft mit der Warnow und dem Bützower See, die Wirtschaft, der Sport - viele Themen werden aufgegriffen.

Die Bilder des Jahres 2010 - gedreht wurde im August und September - werden untermalt mit Musik der Holtz-Apteiker-Husband mit Wolfgang Wehrmann und Margrid Zikarsky, aber auch mit anderen Titeln. Bilder werden mit Wortbeiträgen zur Geschichte untermalt, Interviews, u.a. mit Architekt Hartmut Böhnke, Axel Ulrich, Vorsitzender des Fördervereins Stiftskirche, oder Pfarrer Bernd Wojzischke sorgen für einen abwechslungsreichen und kurzweiligen Film. "Eigentlich waren 45 Minuten die Zielvorgabe. Es sind 61 geworden", sagt Niels Nikolaisen.

Auftraggeber Wolfgang Wehrmann, der gemeinsam mit seiner Frau das Projekt vorfinanziert, ist mit dem Ergebnis zufrieden. "Es ist eine Liebeserklärung an meine Heimatstadt. Als Mitglieder des Fremdenverkehrsverein ist es der Beitrag von meiner Frau und mir, damit der Verein noch besser Werbung für Bützow betreiben kann."

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