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FC Hansa Rostock : Ein Testspiel mit Pokalcharakter

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"Ein Testspiel mit Pokalcharakter", so bezeichnet Hansa-Trainer Peter Vollmann die Aufgabe des FC Hansa Rostock im Viertelfinale des Landescups gegen den Verbandsligisten MSV Pampow am Sonnabend in Schwerin.

svz.de von
erstellt am 25.Mär.2011 | 10:20 Uhr

Rostock | "Ein Testspiel mit Pokalcharakter", so bezeichnet Hansa-Trainer Peter Vollmann die heutige Aufgabe des Fußball-Drittligisten Hansa Rostock im Viertelfinale des Landescups gegen den Verbandsligisten MSV Pampow im Schweriner Stadion am Lambrechtsgrund (Anstoß 15 Uhr). Dennoch nehmen die Ostseestädter das Duell ernst. "Ich denke, dass acht Mann aus dem Stamm schon zum Einsatz kommen werden. Den Rest werden wir mit Spielern, die nah dran sind, auffüllen", erklärte der 53-Jährige, der den Vergleich mit dem Sechstligisten auch nutzen will, um für die Heimpartie in einer Woche gegen den FC Carl Zeiss Jena einiges auszuprobieren. "Martin Stoll, Peter Schyrba und Sebastian Pelzer werden auflaufen. Mal schauen, wen wir in die Abwehrkette noch dazustellen", sagte Vollmann.

Im Vorverkauf wurden bereits gut 3000 Karten abgesetzt. Burkhart Tiedt von der Sportagentur E.M. Promotion Schwerin, der sich auch schon beim Zweitrundenspiel des FC Hansa an gleicher Stätte gegen den Neumühler SV um die Organisation kümmerte, geht nicht von 6500 Zuschauern wie seinerzeit im Herbst aus. "Damals war Hansa zuvor lange nicht mehr in Schwerin. Und zudem spielte das Wetter super mit. Wenn es diesmal 4000 bis 4500 Fans werden, bin ich sehr zufrieden", so Tiedt.

Für die Rostocker dürfte es in erster Linie eine Konzentrationsaufgabe werden. Fußballerisch sind sie sicherlich besser, nur müssen sie den leidenschaftlichen Kampf der Gastgeber annehmen. Schon im Achtelfinale (1:0 gegen den Rostocker FC) hatte der FCH gemerkt, dass auch ein Verbandsligist nicht im Vorbeigehen zu besiegen ist. "Im Pokal gibt es immer wieder Überraschungen, auch in den unteren Klassen zwischen Verbandsligisten und Landesligisten. Nur merkt man es meist nicht, da es viel weniger in der Öffentlichkeit steht. Ich denke, dass uns wie in den Runden zuvor ein tiefstehender Gegner erwartet, bei dem wir aufpassen müssen, dass wir nicht in Konter laufen. Ähnlich könnte es auch in einer Woche gegen Jena werden. Da kommt dieses Spiel vielleicht gar nicht so schlecht", erklärte Peter Vollmann.

Eine kleine Chance auf die Sensation rechnet man sich in Pampow trotz des Klassenunterschieds aus. Und dafür zieht der Verein alle Register und spielt in Rot. "Hansa kann so in Blau-Weiß auflaufen. Beide Vereine haben sich darauf verständigt", sagt MSV-Geschäftsführer Jens Heysel und verrät zugleich den Hintergedanken: "Im letzten Verbandsliga-Heimspiel spielten wir in Rot und siegten mit 5:0 (gegen Greifswalder SV - d. Red.). Vielleicht ist das ja ein gutes Omen."


Viertelfinale

Sonnabend
14 Uhr
FC Anker Wismar (Oberliga) – 1. FC Neubrandenburg (Verbandsliga/Schiedsrichter Andreas Becker),
Greifswalder SV (Verbandsliga) – Schweriner SC (Landesliga/Jörg Dräger)

15 Uhr
MSV Pampow (Verbandsliga) – FC Hansa Rostock (3. Liga/Frank Hübner).

Sonntag
14 Uhr
TSG Neustrelitz (Oberliga) – Malchower SV (Oberliga/René Rohde)

Weg in die Runde der letzten Acht: Verbandsligist Pampow benötigte zweimal die Verlängerung, um ins Viertelfinale einzuziehen. In Runde eins hatten die Rand-Schweriner aber keine Probleme, gewannen beim West-Landesligisten Aufbau Boizenburg mit 5:0. Es folgte ein 2:1 nach Verlängerung beim Nord-Landesligisten Gnoiener SV, wobei Alexander Köhn den Siegtreffer in der 118. Minute erzielte. Im Achtelfinale führte Liga-Konkurrent Sievershäger SV bis in die Nachspielzeit beim MSV mit 1:0, ehe Enrico Grewe Pampow in die Zusatzschicht brachte. Dort schossen sich die Gastgeber zu einem 4:1. Hansa löste nach einem Freilos seine Aufgabe in Runde zwei in Schwerin gegen den Neumühler SV souverän, kam zu einem 7:0. Gegen Verbandsligist Rostocker FC taten sich die Ostseestädter im Stadtduell deutlich schwerer. Michael Blum erzielte den 1:0-Siegtreffer.

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