Martinimarkt zieht zehntausende Besucher an : Ein Spektakel der vierten Dimension

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"Brille auf!" und der Spaß kann beginnen. Die Besucher des größten Jahrmarktes in MV nahmen die Pfützen auf dem Festplatz gelassen an und tauchten mit 4-D-Effektbrillen gut gelaunt in eine schillernde Traumwelt ein.

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07. November 2010, 07:34 Uhr

Parchim | "Brille auf!" und der Spaß kann beginnen. Die kleinen und großen Martinimarktfans nahmen es wörtlich, und erlebten mit einer Spezialbrille bei Karl Häslers "Psychodelic" den versprochenen "Trip ins Reich des Regenbogens". Da war auch schnell vergessen, dass Petrus die Schleusen öffnete und mit einem Temperatursturz für ein Wechselbad der Gefühle sorgte. Die Besucher des größten Jahrmarktes Mecklenburgs nahmen die Pfützen auf dem Festplatz gelassen an und tauchten gut gelaunt in eine schillernde Traumwelt ein. Die 4-D-Effektbrille, die vor wenigen Wochen noch für Aufsehen auf dem legendären Oktoberfest in München gesorgt hat, entführte in die wilden 70er Jahre mit Flower Power, Schockfarben und heißer Musik. "Einfach toll!", waren sich junge und ältere Besucher schnell einig.

Wer noch eins drauf setzen wollte, ließ sich in unmittelbarer Nachbarschaft ins "House of Paranoia" einladen. Riesenspinnen am Eingang und jede Menge Gruselinventar hat Schausteller Martin Blume für seine größte mobile Geisterbahn der Welt mit nach Parchim gebracht. Am Eröffnungstag ließen sich der Bürgermeister und andere Prominente zu einem Selbsttest überreden. "Schaurig wie in manchem Schweriner Ministerium", gab Bernd Rolly - ausgemachter Martinimarktfan - anschließend zu Protokoll.

Schlapp machte dagegen der "größte fliegende Teppich Europas". Ein Getriebeschaden legte das Supergerät lahm. Gabi Wolff vom Martinimarktteam setzte alle Hebel in Bewegung und schon Stunden später hob an gleicher Stelle "Extrem" mit mutigen Besuchern in rund 40 Metern Höhe ab.

Heute ist der Martinimarkt von 14 bis 22 Uhr geöffnet. Um 20 Uhr gibt es ein Feuerwerk.

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