Ein Eselchen namens Fritz

<fettakgl>Auf Schritt</fettakgl> und Tritt folgt das Eselfohlen Tierpfleger Hartmut Witt und verlangt seine Streicheleinheiten.
Auf Schritt und Tritt folgt das Eselfohlen Tierpfleger Hartmut Witt und verlangt seine Streicheleinheiten.

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12. Juli 2010, 09:37 Uhr

Perleberg | Darf ich vorstellen: Das ist Fritz. Auf den Namen jedenfalls hört das Eselfohlen, das im Perleberger Tierpark zuhause ist. Gut eine Woche ist der kleinen Vierbeiner alt und neugierig wie eine ganze Eselfamilie. Tierpfleger Hartmut Witt hat der Kleine besonders ins Herz geschlossen. Wen wunderts, wenn er aufkreuzt, dann gibt es Streicheleinheiten. Ob Hartmut Witt Futter bringt, den Stall ausmistet oder die Freifläche fegt, Fritzchen folgt ihm auf Schritt und Tritt. Und wenn das Grauchen zu lange auf seine Zärtlichkeiten warten muss, dann erinnert er den Zweibeiner mit einem kleinen Stups daran, dass er ja auch noch da ist. Munter springt das Eselchen im Gehege herum, ärgert die holde Verwandtschaft und versucht seiner Mutter schon so einiges gleich zu tun.

Doch nicht nur bei den Grauen zieht der Nachwuchs vor allem auch die Blicke des zweibeinigen Nachwuchses auf sich. Wie bei Schwesterchen und Brüderchen fühlt man sich, wenn im begehbaren Damwildgehege die Futtertüte, die man an der Kasse erwerben kann, raschelt. Binnen von Sekunden ist man umringt von den Paarhufern. Zutraulich fressen sie aus der Hand, gestreichelt wollen sie aber nicht werden. Da geben sie Fersengeld. Etliche Damwildkälber, die so an die 14 Tage alt sind, springen derzeit schon im Gehege herum und einige werden in diesen Tagen noch erwartet, ist von Tierparkleiter Wilhelm Lüdke zu erfahren. Übrigens, rund 400 Tier, unterschiedlicher Arten, 97 an der Zahl, haben ihr Domizil in dem Tierparadies am Rande von Perleberg.

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