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Sonntag eröffnet MV`s erste Fußballgolf-Anlage in Warnitz : Dribbelkönig gegen Glückspilz

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Die erste Fußballgolf-Anlage in MV ist bereit für die Kicker: Am Sonntag eröffnet der Fun-Sportpark auf dem Gelände der Zukunftswerkstatt in Warnitz, hinter der alten Dorfschule.

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erstellt am 24.Jun.2011 | 12:47 Uhr

Die erste Fußballgolf-Anlage in Mecklenburg-Vorpommern ist bereit für die Kicker: Am Sonntag um 14 Uhr eröffnet der Fun-Sportpark auf dem Gelände der Zukunftswerkstatt in Warnitz, hinter der alten Dorfschule. Das Gras auf den Parcours ist gemäht, die Hindernisse aufgestellt und aufgeschüttet, die Hainbuchenhecke rund ums das 20 000 Quadratmeter große Gelände ist gepflanzt, eine sieben Meter hohe Plastik von Klaus Albert sorgt für Kunstgenuss beim Spiel - und auch den Weltmeister-Test hat der Schweriner Platz schon bestanden. Björn Baudy, amtierender Champion, hat die 18-Loch-Anlage vor wenigen Tagen bespielt und dabei genau unter die Lupe genommen. Sein Gesamturteil: mittelschwer. "An einigen Stellen sieht Baudy allerdings Ehe-Dramen voraus - wenn nämlich die Frau besser einlocht als der fußballerfahrene Mann", erzählt Zukunftswerkstatt-Geschäftsführer Axel Höhn. "Auf einigen der Parcours spielt Glück nämlich eine viel größere Rolle als Können."

Gemeinsam mit Björn Baudy legte Axel Höhn auch die so genannte Par-Zahl fest. Sie gibt als Vergleich an, wie viele Kicks ein durchschnittlicher Spieler zum Einlochen benötigen würde. Auf der Score-Card wird dann die Anzahl der eigenen Schüsse vermerkt. Nach sieben Kicks ist generell Schluss. Dann wird auf der Zähl-Karte für diese Station eine 8 eingetragen. Wer über die Bahn-Fläche hinaus auf die Nachbarbahn schießt, bekommt einen Strafpunkt. Landet der Ball sogar außerhalb der Golfanlage, werden zwei Minuspunkte notiert. Gewonnen hat am Ende von 18 Bahnen der Spieler mit der geringsten Punktzahl.

Insgesamt erinnert das Spiel sehr an Minigolf und ist genauso wie dieses auch als Spaßveranstaltung für Familien, Schulklassen, Betriebsgruppen, Freunde oder Ausflügler gedacht. Axel Höhn und sein Team von der Zukunftswerkstatt hoffen zwar auf möglichst viele Besucher, haben sich aber keine Plan-Zahl zurechtgelegt, die sie bis zum Jahresende erreichen müssen. Am Sonntag dürfen jedenfalls alle den Fußballgolf-Platz kostenlos ausprobieren. Als Ehrengäste sind Oberbnürgermeisterin Angelika Gramkow, Sportdezernent Dieter Niesen und der Vorsitzende des Stadtsportbundes Torsten Mönnich eingeladen. Zum Kicken gibt es Bratwurst, Kaffee und Kuchen - die Leckereien allerdings gegen Geld, wie Höhn betont. Von Montag an wird auch der reguläre Spielbetrieb dann Eintritt kosten. Geöffnet ist die Anlage, die gut mit dem Bus zu erreichen ist, werktags von 14 Uhr an und am Wochenende ab 11 Uhr.

Die einzelnen Bahnen sind übrigens zwischen 11 und 100 Meter lang und vor allem dadurch zu erkennen, dass sie ganz kurz gemäht sind. Weitere Seitenabgrenzungen gibt es nicht. An jedem Abschlag steht ein Fähnchen mit der Nummer des jeweiligen Parcours. Der ist dann gespickt z.B. mit aufgeschütteten Sandwällen, Holzzäumen, knifflige Kurven, Sandbunker oder gemeinen Steigungen. 30 Bälle liegen an der Ausgabestation erst mal bereit. Sollte der Andrang auf dem Platz größer werden, wird natürlich gerne nachgelegt.

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