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Schwerin: Private Hochschule Baltic College : Drei neue Studiengänge geplant

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Die private Hochschule Baltic College geht auf Expansionskurs. Noch in diesem Jahr sollen zu den bestehenden drei Studiengängen weitere drei kommen. Die Studiengänge sind alle dual ausgerichtet.

svz.de von
erstellt am 08.Mär.2011 | 11:26 Uhr

Die private Hochschule Baltic College geht auf Expansionskurs. Noch in diesem Jahr sollen zu den bestehenden drei Studiengängen weitere drei kommen. Jens Engelke, Präsident des Baltic College, machte gegenüber Udo Michallik, Staatssekretär im Bildungsministerium, keinen Hehl daraus, dass die private Hochschule, die jetzt ihren Hauptsitz nach Schwerin verlagert hat, gern bereits auf der ITB in Berlin mit den neuen Studiengängen werben würde, wenn diese bis dahin vom Land schon eine Zulassung erhalten hätten. Die weltgrößte Tourismusmesse beginnt am 9. März in Berlin.

Das Baltic College zeichnet sich vor allem durch seine enge Verknüpfung von Studium und Wirtschaft aus. Bislang können junge Leute in Schwerin in den Fachrichtungen Hotel- und Tourismusmanagement, Management für Gesundheitstourismus und Unternehmens-Management ihren Bachelor of Arts ablegen. Diese Studiengänge sind alle dual ausgerichtet, das heißt es gibt Praxisnähe und einen IHK-Abschluss. Wer beispielsweise Unternehmens-Management studiert, hat am Ende auch einen Abschluss als Kaufmann für Marketing-Kommunikation in der Tasche.

Zum Start des Wintersemesters 2011/12 sollen drei weitere Studiengänge hinzu kommen, kündigte Baltic-College-Präsident Engelke an. "Wir wollen im Herbst mit dem Studiengang Medien und Management einen weiteren Bachelor-Studiengang anbieten", berichtet Engelke. Zudem seien zwei Master-Studiengänge geplant: Management im Kulturtourismus und Marketing-Management im Tourismus. "Mit den Master-Angeboten hoffen wir auch im Interesse Schwerins, einen Teil der jungen Studierenden, die bei uns ihren Bachelor-Abschluss gemacht haben, länger in Schwerin zu halten", verdeutlicht der Präsident. "Aber wir setzen natürlich auch auf Studierende, die wegen unseres Master-Studienganges gezielt Schwerin wählen."

Für Schulträger Dr. Sven Olsen ist das ein besonders wichtiger Aspekt. "Wir wollen die Hochschule immer weiter entwickeln", sagt er. Der Campus des Baltic College soll ein wahrnehmbarer Ort der wissenschaftlichen Begegnung in Schwerin werden, ein Teil der Stadt, wo Menschen miteinander reden können", so Olsen, der zeitgleich verspricht: "Wir werden alles dafür tun, dass noch mehr junge Menschen in diese schöne Stadt kommen."

Nach einem Beschluss der Stadtvertreter aus dem vergangenen Jahr wird das Hauptgebäude des einstigen Fridericianums derzeit aufwändig mit Hilfe von Städtebaufördermitteln saniert. Das Baltic College wird anschließend als Mieter für mindestens zehn Jahre einziehen. Zudem wird das Baltic College an der Gaußstraße einen Neubau errichten. Dafür hatten die Stadtvertreter 2007 mit einem Erbbauvertrag bereits den Weg frei gemacht. Die umfangreichen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen des alten Fridericianums werden etwa 3,8 Millionen Euro kosten.

Das im Jahr 2001 gegründete Baltic College ist die erste private, staatlich anerkannte Hochschule in Mecklenburg-Vorpommern. "Mit der wechselseitigen Verknüpfung von Theorie und Praxis wird in einem engen Verhältnis der Studierenden zu den Professorinnen und Professoren und den das Studium begleitenden Vertretern aus der Wirtschaft ein Standard in der Lehre gewährleistet, der die Vermittlung von hoher Problemlösungsfähigkeit und Methodenkenntnis ebenso ermöglicht wie den Erwerb fachlicher, konzeptioneller und personaler Kompetenzen", verdeutlicht der Hochschul-Präsident. Nicht am grünen Tisch, sondern durch Einbettung der Themen in konkrete Fälle werde das Problemlösungsverhalten erprobt, das in studienbegleitenden Praktika zur Anwendung bzw. Überprüfung gelangt.

Dieses umfassende Studium biete den Absolventen anschließend beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt. "Sie erfassen komplexe Zusammenhänge, können funktions- und unternehmensübergreifend denken und sowohl Grundstrukturen als auch Managementprozesse analysieren. Dies und ihre ausgeprägte Praxiskompetenz qualifiziert sie für mittlere Führungs- bzw. Managementpositionen", wirbt die Hochschule für sich.

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