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Verlegungsfirma "Bonatti" wählte Wittenburg als Stützpunkt : Die Italiener sind schon da

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Die ersten Italiener sind schon da, und es werden täglich mehr. Es sind die Vorboten eines der gewaltigsten Bauvorhaben, die unsere Region erlebt. Das Unternehmen "Bonatti" aus Parma wird die Erdgas-Trasse NEL verlegen.

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erstellt am 29.Mär.2011 | 06:17 Uhr

Wittenburg | Die ersten Italiener sind schon ein paar Wochen da, und es werden jetzt täglich immer mehr. Es sind die Vorboten eines der gewaltigsten Bauvorhaben, die unsere Region erlebt. Das Unternehmen "Bonatti" aus Parma wird die Erdgas-Rohrleitung NEL von der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein bis in die Nähe Schwerins verlegen.

Dafür rücken Hunderte Arbeiter an, die über Monate bleiben werden. Ihren Stützpunkt haben die Italiener zusammen mit noch weiteren Firmen des Projektes im Wölzower Weg auf dem Gelände des früheren KfL-Betriebes aufgeschlagen. Dessen Besitzer Jürgen Baumgarten hat mit seinem Team und vielen Handwerkerfirmen aus Wittenburg, Zarrentin und Umgebung in den früheren Hallen binnen Wochen Dutzende moderne Büros eingebaut, um den Neuankömmlingen gute Arbeitsbedingungen zu bieten. Zugleich kümmert sich Baumgarten auch um vernünftige Unterkünfte für die Arbeiter, noch werden etliche Unterkünfte in einer vernünftigen Qualität gesucht. Silvano Da Rugna, der für Deutschland zuständige Manager von Bonatti, bedankte sich bei seinem Besuch in Wittenburg vor wenigen Tagen persönlich bei Baumgarten. Der Kontakt zu den Italienern war über die Wittenburger Stadtverwaltung zustande gekommen. Baumgarten konnte helfen und krempelte nahezu das gesamte Gelände um. Kein Wunder, werden doch insgesamt 400 Arbeitskräfte für das Projekt erwartet, gut die Hälfte werden wohl Italiener sein.

Der Stützpunkt am Wölzower Weg wird nicht nur Planungszentrale und Ersatzteillager sein, sondern auch Abstell- und Reparaturplatz für die schwere Technik. Die ist zum Teil schon eingetroffen oder zu einem anderen Teil bereits an die Erdgastrasse gebracht. Aufgrund der hohen Zahl der Beschäftigten wird auf dem Gelände auch noch eine kleine Betriebsküche errichtet, die wenig später auch noch durch einen Imbiss ergänzt werden soll.

Bürgermeister Norbert Hebinck zeigte sich bei seinem Besuch beeindruckt von den Veränderungen, die in kurzer Zeit umgesetzt wurden. Die Stadt freue sich über die Neuankömmlinge, die auch noch länger bleiben könnten. Dadurch komme mehr Leben und auch mehr Kaufkraft in die Stadt, das könne nur gut für alle sein.

Erste Vorarbeiten für den eigentlichen Rohrleitungsbau haben zwar bereits begonnen, so richtig losgehen soll es nach den bisherigen Informationen dagegen erst kurz vor Ostern.

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