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Die Royals beherrschen derzeit die Schlagzeilen : Diana mit 50: Was wäre aus ihr geworden?

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Prinzessin Diana wäre heute 50 geworden, Kate ist über elf Ecken mit Jane Austen verwandt und das spanische Kronprinzenpaar stattet Hamburg einen Besuch ab.

svz.de von
erstellt am 01.Jul.2011 | 11:47 Uhr

Vielleicht hätte Prinzessin Diana ihrer Heimat England den Rücken gekehrt und in den USA gelebt. Ein neuer Mann an ihrer Seite? Hätte sie den Mut zu einer zweiten Ehe gehabt? Vermutlich wäre sie bei der Hochzeit ihres ältesten Sohnes William im April ziemlich stolz auf ihn gewesen. Rätsel, auf die es keine Antwort geben wird. Fast 14 Jahre nach dem tragischen Unfalltod von Diana stellen sich ihre Verehrer trotzdem solche Fragen. Denn heute wäre die Mutter von William und Harry und Ex-Frau des britischen Thronfolgers Prinz Charles 50 Jahre alt geworden.

„Meine Gedanken sind zu dieser Zeit des Jahres oft bei Dir“, schreibt Robin Ellis Chipman auf einer Seite beim Internetnetzwerk Facebook, die Diana-Fans zum 50. Geburtstag der Prinzessin eingerichtet haben. Mehr als 2400 Mitglieder hat die Seite. „Wir lieben und vermissen diese schöne Frau weiterhin“, versichert Kathy Gebhardt.


Mit der Erinnerung an sie jedenfalls steht es ähnlich wie bei anderen jung gestorbenen Ikonen. Die Zutaten sind alle da: Diana war schön, hatte eine Lebensgeschichte mit tragischen Zügen, starb im Alter von 36 Jahren auf der Flucht vor Paparazzi bei einem spektakulären Unfall in Paris, wurde schon kurz nach ihrem Tod mit Inbrunst verehrt.


Heute wird an ihren Einsatz für den guten Zweck erinnert, zum Beispiel für die Opfer von Landminen. Sie wird zur idealen Mutter und „Prinzessin der Herzen“ stilisiert. Das Königshaus und Prinz Charles sollen ihr Untergang gewesen sein.


Seltener werden Stimmen laut, die sich an andere Seiten aus ihrem Leben erinnern: Sie soll die Medien für sich manipuliert und ihre Söhne mit Interviews über ihre Affären und Selbstmordgedanken gequält haben, war süchtig nach Aufmerksamkeit. Wäre das Bild von Diana tatsächlich so positiv, wenn sie nicht gestorben wäre?


„Sie hätte der Welt das Gesicht einer neuen Frau gezeigt: 50, aber immer noch attraktiv“, meint der Psychotherapeut Oliver James im Internet-Magazin „High50.com“. Eine „weitaus würdigere Version von dem“, was Sarah „Fergie“ Ferguson versucht habe, zu sein. „Sie wäre eine heroische Figur, würde viel für den guten Zweck machen, um die Anerkennung der Öffentlichkeit zu gewinnen.“ Doch trotz allen Erfolgs und der Manipulation der Medien wäre Diana bis heute eine im tiefsten Inneren unglückliche Frau, ist James überzeugt.


Hätte sie schon Botox im Gesicht oder sich liften lassen? „Ich bin sicher, sie hätte ein paar Sachen machen lassen“, sagte Modedesigner Bruce Oldfield zu „High50.com“. „Sie hatte gute Gene und hätte sehr gut ausgesehen.“ Angst vor dem 50. Geburtstag, die hätte es bei Diana sicher nicht gegeben, meint Oldfield. „Ich glaube, sie hätte es witzig gefunden.“

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