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Auf den Feldern im Landkreis Ludwigslust : Der Erfolg hängt auch vom Wetter ab

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Rund um die Uhr wird in diesen Tagen gearbeitet. Frank Fiebenitz fährt mit seinem Lkw vor, 25 Kubikmeter Gülle sind im Tank, die dann vom Fahrzeug von Maik Schulz auf dem Feld ausgebracht werden. Alles geht Hand in Hand.

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erstellt am 23.Mär.2011 | 12:49 Uhr

Der gestrige Tag für Frank Fiebenitz und Maik Schulz vom Landtechnischen Lohnunternehmen - Otto Hamester aus Mühlen Eichsen begann um sechs Uhr früh. Schon seit der vergangenen Woche bringt das Lohnunternehmen auf Feldern der Agp Lübesse Gülle aus. Gestern waren sie zwischen Sülstorf und Hoort. Rund um die Uhr wird in diesen Tagen in Schichten gearbeitet. Und alles geht Hand in Hand: Frank Fiebenitz fährt mit seinem Lkw vor, 25 Kubikmeter Gülle sind im Tank des Fahrzeuges, die Gülle wird in einen Zwischentank gepumpt, um dann vom Fahrzeug von Maik Schulz auf dem Feld ausgebracht zu werden. Etwa 20 000 Kubikmeter bringt das Lohnunternehmen auf den Feldern der Agp Lübesse aus.

Das Wetter ist zurzeit ganz auf ihrer Seite. Maik Schulz: "Es könnte gar nicht besser sein", ist er überzeugt und macht auch gleich seine Tour. Ihm folgt dann Helmut Schubert von der Agp Lübesse mit Traktor und dem Tiefengrubber. "Die Gülle muss sofort in den Boden eingearbeitet werden, damit sie nicht verdunstet." Auch er hat nicht viel Zeit zum Erzählen und zieht sofort los. Auf diesem Schlag soll Mais wachsen.

Auch wenn das Wetter in diesen Tagen gut ist, in den vergangenen Wintermonaten hat es den Landwirten Probleme bereitet. Auch die Wechselfröste in diesen Tagen machen der Vegetation zu schaffen, war von Harald Elgeti, Geschäftsführer des Bauernverbandes, zu erfahren. "Am Tag haben wir Plusgrade, in der Nacht friert es teilweise noch, dabei kann sich die Saat, die im vergangenen Jahr ausgebracht wurde, nicht entwickeln. Teilweise habe sie sogar Schaden genommen. Ideal wäre es, wenn es durchgehend wärmer wird und auch regnen würden", so Harald Elgeti.

Der frühe und lange Winter und die starken Fröste haben dazu geführt, dass sich einige Bestände gar nicht entwickeln konnten. So gibt es Ausfälle bei Getreide und Raps. "Es ist möglich, dass einige Rapsfelder noch einmal umgebrochen werden und dort neu gesät werden muss, dann käme Getreide oder Mais in den Boden.

Während in den Elbregionen die Böden viel zu feucht sind und es Probleme mit der Bearbeitung geben könnte, ist in anderen Gebieten der Boden wieder zu trocken, so dass hier noch nicht einmal gedüngt werden kann, weil der Dünger auf dem Boden bleibt und sich nicht auflöst.

"Wie gut die Erträge in diesem Jahr sein werden, das hängt immer auch von den Witterungsbedingungen des gesamten Jahres ab", so Harald Elgeti.

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