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FC Hansa Rostock : "Den Mist muss ich erst mal verarbeiten"

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Komplimente an sein Team wollte Marc Fascher nicht gelten lassen: "Man ist keine Spitzenmannschaft, nur weil man aus der 2. Bundesliga abgestiegen ist." Und gerade gegen einen Aufsteiger aus der 4. Liga verloren hat…

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erstellt am 03.Dez.2012 | 10:32 Uhr

stuttgart | Er war bestens gelaunt, hinterließ einen geradezu tiefenentspannten Eindruck: Als hätte er da schon das Endresultat gewusst, betrat Guido Buchwald um 13.06 Uhr, knapp eine Stunde vor Spielbeginn, den Presseraum, griff sich ein Brötchen vom Büfett und erklärte den Rostocker Journalisten, dass ein solches in Schwaben als Wecke bezeichnet wird.

Nach dem Abpfiff betonte der Weltmeister von 1990 sowie Sportliche Leiter und Interims-Trainer der gastgebenden Kickers, warum dieser Dreier für seine Mannschaft besonders wertvoll war: weil er "gegen eine Spitzenmannschaft wie Hansa Rostock" errungen wurde. Gäste-Coach Marc Fascher hätte sich am liebsten die Ohren zugehalten. Dieses Kompliment an sein Team, den gegenwärtig Tabellenneunten, wollte er nicht gelten lassen: "Man ist keine Spitzenmannschaft, nur weil man aus der 2. Bundesliga abgestiegen ist." Und gerade gegen einen Aufsteiger aus der 4. Liga verloren hat…

"Das ist mehr als schmerzlich. Ich bin ratlos, leer und sehr enttäuscht", ließ Hansa-Kapitän Sebastian Pelzer nach dem Schlusspfiff den Kopf hängen. "Jedesmal erfolgt bei uns mit der Halbzeit ein Knick. Die haben mehr Siegeswillen, mehr Engagement gezeigt. Den Mist heute muss ich erst mal verarbeiten."

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