Demokraten gewinnen im Senat und Repräsentantenhaus neue Sitze

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05. November 2008, 07:37 Uhr

Washington - Die Demokraten haben bei der Wahl zum Senat und zum Repräsentantenhaus ihre Mehrheit nach Prognosen in beiden Kammern verteidigen und den Republikanern Sitze abnehmen können. Die Demokraten gewannen nach Angaben von CBS News vier zusätzliche Senatssitze in Virginia, North Carolina, New Hampshire und New Mexico. Im Repräsentantenhaus erhielten die Demokraten nach Prognosen bislang sechs zusätzliche Mandate.

Die prominente republikanische Senatorin Elizabeth Dole verlor in North Carolina ihr Amt an die Demokratin Kay Hagan. In New Hampshire setzte sich überraschenderweise die Demokratin Jeanne Shaheen durch. Der Demokrat Mark Warner gewann in Virginia den vakanten Senatsposten gegen seinem republikanischen Rivalen James Gilmore, ebenso wie sein Parteifreund Tom Udall in New Mexico.

Allerdings konnte der republikanische Minderheitenführer im Senat, Mitch McConnell, nach Prognosen von CNN sein Amt verteidigen. Deutlich setzte sich nach Prognosen auch der demokratische Senator von Rhode Island, Jack Reed, durch. Damit haben die Demokraten laut CBS News 54 der 100 Senatorensitze. Die Republikaner kommen bislang auf 38 Senatoren.

Die Demokraten hoffen allerdings, die magische Zahl von 60 Senatorensitzen zu erreichen, die eine noch größere Kontrolle über diese Kammer des Kongresses bedeuten würde. Der demokratische Präsidentschaftskandidat von 2004, John Kerry, verteidigte seinen Sitz im Staat Massachusetts, ebenso wie der demokratische Vize- Präsidentschaftskandidat Joe Biden in Delaware. Allerdings würde im Falle eines Wahlsieges Obamas ein Nachrücker für Biden vom Gouverneur ernannt werden.

Die Demokraten gewannen im Repräsentantenhaus nach Prognosen sechs zusätzliche Sitze. Dem Fernsehsender CBS zufolge führen sie nun mit 180 zu 124 Stimmen vor den Republikanern. Die Demokraten hatten vor der Wahl einen Vorsprung von 236 zu 199 Stimmen und damit das Repräsentantenhaus kontrolliert.

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