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Dauerfrost täuscht über Gefahr hinweg: Eisflächen sind brüchig

vom

svz.de von
erstellt am 07.Jan.2010 | 05:34 Uhr

Dauerforst und zugefrorene Wasserflächen wirkend verlockend, aber die Prignitzer Polizei warnt: „Das Betreten dieser Flächen kann lebensgefährlich sein“, sagt Pressesprecherin Bianca Krege. Gerade auf größeren Seen wie beispielsweise dem Rudower See sei das Eis längst nicht so dick wie beispielsweise auf dem heimischen Gartenteich. Eine amtliche Mitteilung, dass Eisflächen gefahrlos betreten werden können, gebe es nicht, so Krege. In der Prignitz gebe es auch keine ausgewiesenen Natureislaufflächen.

Aufgrund verschiedener Einflüsse könne das Eis an verschiedenen Stellen eines Gewässers eine recht unterschiedliche Dicke aufweisen. Bodenwärme, Strömungen, Zuflüsse warmer Industriegewässer oder Quellen, Gasbläschen aus schlammigem Grund, dünn überfrorene Fischereilöcher oder ehemalige Einbruchstellen sowie Eisrisse sind mögliche Ursachen dafür. Zwar habe es teils strengen Frost gegeben aber Schnee ist ein schlechter Wärmeleiter. Daher seien schneebedeckte Eisflächen meist dünner.

Wer eine eingebrochene Person sieht, sollte sofort über 112 die Feuerwehr alarmieren. Ihre Kameraden sind für die Rettung ausgebildet, besitzen spezielle Technik. Diese haben gestern Wittenberger Kameraden am Schwanenteich getestet. „Das Boot verfügt über Kufen, kann vier Personen und bis zu 50 Kilogramm Gepäck tragen“, erklärt Uwe Kämmrich, stellvertretender Wehrführer.

Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte kann versucht werden, dem Eingebrochenen Hilfsmittel wie Bretter, Stangen, Leitern oder Ästen zu zuwerfen.

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