Das verändert sich

von
11. August 2008, 07:35 Uhr

Moderne Chirurgie in alten Mauern


Die alte Chirurgie sanieren Bauarbeiter von Grund auf und bei laufendem Betrieb – eine Herausforderung für Personal und Patienten. Auf 5737 Quadratmetern entstehen Seminarräume, großzügige Ärztezimmer und ein moderner Hörsaal für
300 Studenten. In fünf Jahren soll der Kraftakt vollbracht
sein.


Schnelle Abläufe


Das Herz des Campus Schillingallee soll das Zentrale Medizinische Zentrum (ZMF) bilden. Patientenaufnahme, Diagnostik und ambulante Operationen finden hier unter einem Dach statt. Das verkürzt Wege und erleichtert Behandlungen. Auch drei Herzkathetermessplätze, die Physiotherapie und die Klinik für Urologie ziehen in den Neubau ein. Auf dem Dach können Hubschrauber landen und per Fahrstuhl sofort in die Aufnahme gefahren werden.


Rückgrat des Klinikums


Im neuen Ver- und Entsorgungszentrum laufen alle Fäden zusammen. Hier liefern Unternehmen ihre Waren zur Patientenversorgung an. Über ein unterirdisches Versorgungsnetz verteilen Klinikmitarbeiter Verbandsmaterial, Medikamente und alles, was im Alltag benötigt wird. Für eine funktionieren Logistik unterstützen eine automatische Warentransportanlage (AWT) und ein Rohrsystem die Versorgung.


Transporte einsparen


Auf neun Standorte verteilt sich Rostocks Uni-Klinik zurzeit. Das wird sich ändern. Auf dem Campus Schillingallee soll sich in Zukunft die Zentrale der Einrichtung befinden. Bis zum Jahr 2015 ziehen die Dermatologie aus der Augustenstraße sowie das Institut für Rechtsmedizin ins Hansaviertel um. So sollen vor allem lange Wege wegfallen, denn immerhin schlägt beispielsweise ein Patiententransport quer durch die Stadt mit rund 500 Euro zu Buche.
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