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Studenten führen heute Umfrage auf Bützower Marktplatz durch

: Das BÜZ zurück aufs Auto?

vom

Die Verkehrsminister der Länder unterstützen eine Initiative, alte Kfz-Kennzeichen wieder einzuführen. "Darauf haben sie sich geeinigt", sagt Dr. Borchert von der Hochschule Heilbronn.

svz.de von
erstellt am 12.Apr.2011 | 11:41 Uhr

Die Verkehrsminister der Länder unterstützen eine Initiative, alte Kfz-Kennzeichen wieder einzuführen. "Darauf haben sie sich in der vergangenen Woche in Potsdam geeinigt", sagt Dr. Ralf Borchert von der Hochschule Heilbronn. Bald könnten also auch wieder mehr Autos mit dem BÜZ auf den Straßen anzutreffen sein. Wer es dann auch wirklich will. Das versuchen heute zwei Studenten der Hochschule Heilbronn herauszufinden. Ab 9 Uhr werden sie Passanten auf dem Bützower Marktplatz ansprechen.

"Ein Autokennzeichen ist ein wichtiges Identifikationsmerkmal", sagt Ralf Borchert. Auch für die Vermarktung einer Stadt oder Region sei es wichtig. Deshalb begann die Hochschule bereits vor einem Jahr mit einer Studie zur Liberalisierung der Kfz-Kennzeichen. Für Mecklenburg-Vorpommern hat dies noch eine besondere Bedeutung. Mit der bevorstehenden Kreisgebietsreform und der Namensgebung für die neuen Kreise rückt die Frage der Autokennzeichen wieder in den Blickpunkt (SVZ berichtete). "Warum soll es in einem Landkreis nicht drei verschiedene Kennzeichen geben?", fragt Ralf Borchert. Studenten haben in der Vergangenheit auch schon Teterower befragt und hätten für die Rückkehr des TET viel Interesse erfahren.

Zur Erinnerung: Nach der Kreisgebietsreform 1994 galt für die Neuzulassung von Fahrzeugen im neuen Landkreis Güstrow das GÜ und in Bad Doberan das DBR. Somit verschwand zum Beispiel das BÜZ nach und nach auf den Straßen im Bereich des einstigen Kreises zwischen Bützow und Schwaan. Eine Rückkehr des BÜZ findet z.B. SVZ-Leser Leser Hugo Bühler (74) aus Schwaan toll. Natürlich könne das nur eine freiwillige Geschichte sein. Es müsste für den Kreis ein Angebot geben und dann für einzelne Städte oder Regionen. "Der Autofahrer sollte das dann schon selbst entscheiden können", sagt Ralf Borchert.

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