zur Navigation springen

Jutta Kleinschmidt beim 24-Stunden-Rennen mit dabei : Dakar-Siegerin in Schwerin

vom

Pünktlich um 19 Uhr wird heute das zweite Schweriner 24-Stunden-Rennen im Sorea-Offroad-Park in den Göhrener Tannen gestartet. 51 Teams haben sich für diesen Lauf zur German Off-Road Masters (GORM) gemeldet.

svz.de von
erstellt am 17.Aug.2012 | 10:45 Uhr

Schwerin | Bei der Erstauflage vor einem Jahr schwankten die Veranstalter noch zwischen Skepsis und Optimismus, in diesem Jahr herrscht nur noch Letzteres: Pünktlich um 19 Uhr wird heute Abend das zweite Schweriner 24-Stunden-Rennen im Sorea-Offroad-Park in den Göhrener Tannen im Süden Schwerins gestartet. 51 Teams hatten bis gestern Nachmittag für diesen Lauf zur German Off-Road Masters (GORM), der deutschen Meisterschaft der Geländewagen-Fahrer, gemeldet. Der mit Abstand bekannteste Name auf der Meldeliste gehört der ersten und bislang einzigen Gewinnerin der berühmten Rallye Dakar: Jutta Kleinschmidt. Die in Bayern geborene 49-Jährige triumphierte 2001 bei der härtesten Rallye der Welt und belegte zwölf Monate später den zweiten Rang. "Sie ist tatsächlich auf dem Weg zu uns", bestätigte Mit-Organisator Ingo Kaldarasch gestern die Teilnahme der wohl berühmtesten deutschen Rennfahrerin. Sie steigt mit dem Schweriner Dennis Meyer und dem österreichischen TV-Produzent Michael Podlogar ins Cockpit eines Suzuki-Jimny.

Kaldarasch, Titelverteidiger und amtierender deutscher Meister in der Klasse "Geländewagen Prototypen", geht zwar in diesem Jahr ebenfalls an den Start, allerdings nicht mit eigenem Fahrzeug. "Siegfried", wie der Mercedes des Teams Kaldarasch/Juliane Haendschke liebevoll genannt wird, leidet noch an den Folgen der Silkway-Rallye in Süd-Russland. Dort waren die Schweriner mit großen Ambitionen gestartet, mussten aber schon am dritten Wertungstag wegen Problemen im Temperatur-Management ihres Boliden aufgeben. Noch bis zum Monatsende wird "Siegfried" in der Werkstatt stehen, bevor er wieder zum Einsatz kommen kann.

Deshalb geht die Schweriner Kombination in einem so genannten "Allstar-Team" auf die mit 17 Kilometern längste Offroad-Strecke Europas, die wegen der Ansiedlung des Nestle-Konzerns in unmittelbarer Nachbarschaft geringfügig verändert werden musste. Die Bahn gilt allerdings als vergleichsweise hart, was auch für die Fahrzeuge besondere Belastungen bedeutet. Die besten Teams werden über 1200 km zurücklegen. Dazu wollen auch die "Allstars" - neben Kaldarasch die ebenfalls mit Meisterehren dekorierten Oliver Koepp, Frank Stensky und Sven Knorr - mit ihrem Mercedes G500 GFG gehören. Weitere Starter aus der Region sind Matthias Beyer (Schwerin, Mercedes G300 Turbo), Jens Bunke (Hagenow/Suzuki LJ80) und An dreas Wieht (Hagenow/Nissan Terrano). Der Eintrittspreis beträgt 7 Euro.

Nach dem Zieleinlauf morgen ab 19 Uhr wird das Rennen mit einer zünftigen Party abgeschlossen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen