Chronologie: Schwere Busunglücke in Deutschland

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05. November 2008, 10:43 Uhr


6. September 1992: Nach einem Zusammenstoß mit einem Pkw kommt ein Reisebus bei Donaueschingen von der Fahrbahn ab und prallt gegen eine Leitplanke. 21 Passagiere kommen ums Leben, 32 Memschen werden zum Teil schwer verletzt.

5. September 1993: Ein mit deutschen und türkischen Reisenden besetzter Bus gerät auf der Autobahn Hannover-Berlin bei Magdeburg ins Schleudern, kippt auf die Mittelleitplanke und wird von dieser teilweise aufgerissen. Vier Reisende werden dabei getötet.

24. Januar 1994: Ein mit 50 Skiausflüglern besetzter Reisebus kommt auf der Autobahn München-Salzburg von der Fahrbahn ab, stürzt um und rutscht auf dem Dach 40 Meter weit eine steile Böschung hinunter. Sechs Menschen kommen ums Leben, 14 weitere werden zum Teil schwer verletzt.

14. Juni 1994: Bei einem Busunglück in Südhessen sterben sechs Menschen. Der Fahrer eines Holzlasters hatte die Mittelleitplanke durchbrochen. Die herumfliegenden Holzbohlen trafen mit voller Wucht den Bus.

8. April 1997: Ein Reisebus fährt auf der A 14 Dresden-Halle bei Nossen auf ein Stauende auf. Zwei Menschen werden getötet, 70 Businsassen verletzt.

27. Juli 1999: Ein mit 45 Rentnern besetzter Ausflugsbus stürzt in Thüringen eine Böschung hinab. Der Fahrer hatte versucht, mit seinem Bus einen unbefestigten Feldweg zu befahren. Drei Reisende sterben, 13 Senioren erleiden Verletzungen.

30. November 1999: In Ostbrandenburg kommt ein Schulbus von der Fahrbahn ab und prallt gegen einen Baum. Vier Kinder und der Fahrer werden getötet, 22 Schüler verletzt.

1. Juli 2000: Ein Reisebus aus Bielefeld stürzt vermutlich wegen zu hoher Geschwindigkeit in einer Kurve einer Autobahnausfahrt bei Dresden um. Zwei Menschen werden getötet, vier weitere schwer verletzt.

30. Oktober 2001: Bei einem Busunfall auf der A 6 im Raum Schwäbisch Hall werden der Busfahrer getötet und 23 Insassen teils schwer verletzt. Der Bus war nahezu ungebremst auf einen vorausfahrenden Lastwagen aufgefahren.

24. August 2003: Fünf Tote und 19 Verletzte sind die Bilanz eines Unfalls auf der A 9 in der Nähe von Weißenfels in Sachsen-Anhalt. Eine 23-köpfige Reisegruppe aus Bayern war unterwegs zu einer Ostseekreuzfahrt nach Kiel, als ihr Bus von der Fahrbahn abkam und eine Böschung hinabkippte.

24. Januar 2004: Drei Menschen werden getötet, als ein Reisebus aus Dänemark auf der A 9 zwischen Eisenberg und Bad Klosterlausnitz in Thüringen ungebremst auf einen haltenden Lastwagen an einem Stauende auffährt. 38 Fahrgäste sowie der Fahrer und Beifahrer des gerammten Lkw werden verletzt.

7. Januar 2007: Bei einem Busunfall auf der A 2 bei Brandenburg/Havel kommen zwei Menschen ums Leben. Fünf Menschen werden schwer verletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 50 000 Euro. Der Bus eines deutschen Reiseunternehmens befand sich auf dem Weg von Danzig nach Stuttgart und hatte 48 Reisende aus Polen und Deutschland an Bord.

18. Juni 2007: Bei einem Unfall eines Reisebusses auf der A 14 in Sachsen-Anhalt kommen 13 Menschen ums Leben. 37 Menschen werden zum Teil schwer verletzt. Ein Lastwagenfahrer war auf den vorausfahrenden Reisebus aufgefahren und hatte diesen von der Straße geschoben. Der Bus stürzte eine Böschung hinab.

4. November 2008: Bei einem Brand in einem Reisebus kommen auf der A 2 bei Hannover-Garbsen 20 Menschen ums Leben. Zwölf Fahrgäste werden teils lebensgefährlich verletzt.

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