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22. September 2017 | 10:19 Uhr

Chance, hinter Kulissen zu schauen

vom

svz.de von
erstellt am 13.Okt.2010 | 07:44 Uhr

Rostock | Das Unternehmen Eurawasser ist einer der wichtigen Partner für das NNN-Projekt Zeitung in der Schule. Durch die Zusammenarbeit mit Firmen und Institutionen gibt es für die teilnehmenden Klassen der einzelnen Schulen besondere Blickwinkel in diesem Bildungsprogramm. So können die Kinder und Jugendlichen die Betriebe besuchen, sich über Ausbildungsmöglichkeiten oder mit den Unterrichtsinhalten korrespondierenden Themen beschäftigen.

Genau diese Aspekte sind auch für Gesine Strohmeyer, Geschäftsführerin der Eurawasser Nord GmbH, wichtig, sagt sie im Gespräch mit den NNN.

Was erwarten Sie sich für Ihren Betrieb von diesem Projekt?

Strohmeyer: Wasser ist ein Element des Lebens, es erscheint uns als selbstverständlich. Wie wichtig sauberes Wasser ist, nehmen wir erst in dem Augenblick wahr, in dem die Versorgung gefährdet ist. Die Beschäftigung mit Wasser ist einfach faszinierend. Trinkwasser ist das wichtigste Nahrungsmittel. Die Eurawasser Nord GmbH als größ ter Wasserversorger in Mecklenburg-Vorpommern versteht sich als Umweltdienstleister und natürlich möchten wir gerade die jungen Leute für die Bedeutung des Wassers sensibilisieren. Wichtig ist uns dabei aber auch zu zeigen, was unsere Mitarbeiter täglich leisten, um jederzeit eine Top-Qualität liefern zu können. Wir bieten Zisch die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen. Zudem sind wir sicher, dass die Leser der NNN neugierig sind auf spannende "Wassergeschichten", die von den Projekt-Teilnehmern geschrieben werden.

Denken Sie, dass Sie über Zisch Mädchen und Jungen für die Lehrlingsausbildung bei Eurawasser gewinnen können?

Durchaus. Wir bilden schon seit vielen Jahren in sehr unterschiedlichen und interessanten Berufen aus - kaum jemand weiß das. Zurzeit können wir mit 24 Azubis aufwarten. Seit 1993 wurden bereits 125 junge Menschen ausgebildet. Natürlich würden wir uns freuen, wenn wir bei den Schülerinnen und Schülern Interesse wecken - sei es für ein Praktikum, eine Berufsausbildung oder vielleicht ein Studium. Ich denke, gerade in der heutigen Zeit machen sich immer mehr Mädchen und Jungen Gedanken über die Umwelt, in der wir leben. In der Zukunft selbst einen Beitrag zu leisten und dabei aktiv mitzuwirken, kann auch richtig viel Spaß machen.

Lesekompetenz, gutes Allgemeinwissen, das Informiertsein - wie gut ist dafür eine Tageszeitung und vor allem Zisch?

Ich beginne jeden Tag mit der Zeitungslektüre und einem Kaffee und kann es mir auch gar nicht anders vorstellen. Ein Medienprojekt wie Zisch schult die Leser von morgen in jeder Hinsicht, zumal sich die Schüler mit Dingen beschäftigen, mit denen sie sonst nicht in Berührung kommen würden. Die NNN bieten Aktualität, Anknüpfungspunkte, geistige Heimat und Gesprächsstoff. Und noch eins: Über die Zukunft des Journalismus entscheiden die jungen Leser. Zisch bietet den Nachwuchsjournalisten eine tolle Plattform.

Grundschulen machen bei diesem Projekt auch mit. Jeder von uns weiß ja, wie wertvoll Wasser für unseren Alltag ist. Sehen Sie da den Ansatzpunkt für die Arbeit mit den 1. bis 4. Klassen?

Jährlich folgen bis zu 600 Viertklässler unserer Einladung zum Tag der offenen Tür allein im Wasserwerk Rostock und nutzen die Chance, auf Entdeckungsreise zu gehen. Die Bedeutung von sauberem und gesundem Trinkwasser in das Bewusstsein der Kinder zu rücken - das ist unser Ziel, zumal das Thema "Wasser" kontinuierlich im Lehrplan enthalten ist. Die Kinder erlangen Kenntnisse über das Wasser in der Umwelt, können Einblicke in den natürlichen Wasserkreislauf gewinnen, die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage begreifen sowie Maßnahmen zum Gewässerschutz kennenlernen. Gerade hier ist es uns wichtig, die spielerischen Elemente einzubeziehen. Da gibt es sicher viele Ideen und Möglichkeiten. Aber bitte bei aller Arbeit nicht den Spaß verlieren, einfach neugierig sein und vielleicht auch dort mal das Wasser entdecken, wo man es gar nicht sehen kann.

Welcher Typ NNN-Leser sind Sie?

Der Leser weiß, was er in den NNN wo zu erwarten hat. Wenn ich ehrlich bin, schaue ich zuerst in den regionalen Teil, um zu wissen, was vor Ort geschieht - dann arbeite ich mich systematisch durch. Manchmal lese ich aber auch von hinten nach vorn - zum Beispiel am Wochenende. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass Zeitungen im Allgemeinen wie Lebenspartner sind: Hat man sich für eine entschieden, gewöhnt man sich an sie mit allen ihren Macken.

Zeitungen in der Schule - haben Sie sich als Schülerin für die Tageszeitung interessiert?

Selbstverständlich! Nur waren zu meiner Zeit die Tageszeitungen viel langweiliger und an richtig gute Seiten oder Artikel für Kinder kann ich mich gar nicht erinnern.

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