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15. Dezember 2017 | 15:00 Uhr

Casino-Betreiber wirft das Handtuch

vom

svz.de von
erstellt am 27.Mai.2010 | 07:23 Uhr

Leezen | Der bewaffnete Raubüberfall in der Nacht zu gestern im Leezener Mega Fun Casino ging zwar relativ glimpflich ab, dennoch hat er ein trauriges Nachspiel. "Ich mache das Casino gar nicht mehr auf", sagte gestern Inhaber Frank Pfeifer gegenüber unserer Redaktion. "Ich kann die Sicherheit der Kunden und der Angestellten nicht gewährleisten." Denn die Räuber hatten massiv gedroht und so die Herausgabe der Wechselgeldkasse erpresst. Sie entkamen mit einigen hundert Euro Bargeld. Die sofort eingeleitete Fahndung der Polizei, bei der auch Fährtenhunde zum Einsatz kamen, blieb erfolglos. Die Kriminalpolizei hatte noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen.

Der Raubüberfall ereignete sich kurz nach Mitternacht. Drei Kunden und ein Angestellter befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Casino. Zwei maskierte Personen, vermutlich Männer, stürmten hinein und bedrohten den Casino-Mitarbeiter mit Pistolen. "Er hat Ruhe bewahrt und besonnen gehandelt", betont Pfeifer. "Denn gerade in solch einer Situation gilt: Die Sicherheit der Menschen hat oberste Priorität."

Pfeifer will nach diesem Überfall aber auch niemandem zumuten, vielleicht wieder in solch eine Situation zu kommen. Deshalb will er das Mega Fun Casino schließen. Für zwei Angestellte und zwei Hilfskräfte bedeutet das den Verlust des Jobs. Gut anderthalb Jahre hat Frank Pfeifer das Mega Fun Casino betrieben und nach eigenem Bekunden nie Probleme in Leezen gehabt. Daher war der Inhaber selbst von dem Raubüberfall geschockt.

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