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Lokführerstreiks halten sich in MV und Brandenburg in Grenzen : Busse und Taxis statt Bahnen bei der Odeg

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Wegen des Streiks der Lokführergewerkschaft GDL fahren am Donnerstag nur wenige Züge der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (Odeg) in Brandenburg. MV bleibt vom Streik fast verschont.

svz.de von
erstellt am 31.Mär.2011 | 02:48 Uhr

Wegen des Streiks der Lokführergewerkschaft GDL fuhren am Donnerstagmorgen nur wenige Züge der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (Odeg) in Brandenburg. Auf den meisten Strecken sind Busse oder Taxis im Einsatz, teilte die Bahngesellschaft mit.

Dagegen hat sich der Streik der Lokführergewerkschaft GDL bis Donnerstagmittag wenig auf den Bahnverkehr in Mecklenburg-Vorpommern ausgewirkt. Bei der Ostseeland Verkehr GmbH (Ola) sei am Morgen nur ein Zug bestreikt worden, sagte eine Sprecherin der dpa. Die Regionalbahn zwischen Crivitz und Schwerin sei ausgefallen. „Es kann uns aber immer nochmal erwischen“, meinte sie.
Nach Gewerkschaftsangaben fiel eine weitere Bahn der Ola zwischen Rostock und Güstrow aus. Insgesamt seien am Donnerstag 15 Lokführer der Ola im Streik, sagte der Vize-Chef des GDL-Bezirks Nord, Volker Krombholz. Er wisse aber nicht, wie viele Verwaltungsmitarbeiter die Ola als Ersatz mobilisiert habe.

Die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (Odeg) wurde in Mecklenburg-Vorpommern nicht bestreikt. Regionalzüge der Deutschen Bahn sind ebenfalls nicht vom Streik betroffen.

Die GDL fordert einheitliche Standards für alle Lokführer der Branche. Bis Samstagmorgen um 2.00 Uhr sollen auch sonst in ganz Deutschland bei vielen regionalen Anbietern die Züge stillstehen. Der Ausstand hat wie geplant um 3.00 Uhr in der Nacht zum Donnerstag angefangen, sagte der GDL-Vorsitzende Berlin-Sachsen-Brandenburg, Frank Nachtigall.


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