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Ankauf von vier Kunstwerken des „Corso der Skulpturen“ : Buga-Kunst bleibt Parchimern erhalten

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Kunst im öffentlichen Raum soll weiterhin das Profil der Kreisstadt schärfen. Mit ihrem gefassten Beschluss, weitere vier Skulpturen anzukaufen, haben die Stadtvertreter dafür den Weg frei gemacht.

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erstellt am 29.Mär.2011 | 12:13 Uhr

Kunst im öffentlichen Raum soll auch weiterhin das Profil der Kreisstadt schärfen. Mit ihrem kürzlich mehrheitlich gefassten Beschluss, weitere vier Skulpturen von namhaften Künstlern anzukaufen, haben die Stadtvertreter dafür den Weg frei gemacht. Die Entscheidung ist nicht unumstritten, weil aufgrund der angespannten Haushaltssituation der dafür benötigte Betrag von rund 26 000 Euro sorgsam abzuwägen war. "Kunst polarisiert bekanntlich. Zweifellos sind die Skulpturen eine Bereicherung für unsere Stadt. Mir ist aber auch wichtig, dass der Ankauf der Kunstwerke nicht zu Lasten anderer Projekte geht", betont der für Kultur zuständige Fachbereichsleiter der Stadt Parchim Dirk Johannisson.

Die vier Skulpturen - der "Zeitformer" am Fischerdamm, die "Subjekte These und Anti-These" auf dem Alten Friedhof und die "Lichtblicke" an verschiedenen Standorten - sind den Parchimern und Gästen der Kreisstadt bereits bestens bekannt. Vor zwei Jahren gehörten sie zu dem vom Kulturforum Pampin initiierten Begleitprojekt der Bundesgartenschau "Corso der Skulpturen". Zwölf sehr unterschiedliche Kunstwerke waren dafür von namhaften Bildhauern aus ganz Deutschland bereit- oder eigens hergestellt worden. Der Corso hat sehenswerte Orte und Plätze der Eldestadt, die selbst als Außenstandort an der Buga beteiligt war, verbunden. Dieses Konzept, dass Stadtvertreter ein Jahr zuvor beschlossen hatten und von einer Jury begleitet worden ist, hat überregional für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Zunächst konnten durch Fördermittel und Gelder aus dem Stadthaushalt sechs Skulpturen für die Gestaltung des Stadtbildes auf Dauer gesichert werden.

Für einen weiteren Paukenschlag sorgte im Frühsommer 2010 das Projekt "Lichtblicke", mit dem die Parchimer vor dem Landtag in Schwerin entscheidende Sympathiepunkte bei der Bewerbung um den künftigen Kreisstadt sammeln konnten. Viele engagierte Parchimer haben sich gewünscht, dass die dafür verwendeten Kunstwerke von W.H. Hundrich auch weiterhin zu sehen sind. Seine beiden Skulpturen "Subjekte" sind längst zum Blickfang in der neu gestalteten Parkanlage auf dem Alten Friedhof geworden.

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