Bürgermeisterin Billerbeck offiziell in ihr Amt eingeführt - Amtseid nach der Sitzung des Hauptausschusses geleistet

Nach dem Ablegen ihres Amtseides erhält Bürgermeisterin Petra Billerbeck Glückwünsche von Amtsvorgänger Hans Jürgen Zimmermann. Der hatte gestern seinen letzten Arbeitstag im Ludwigsluster Rathaus. Foto: Stadtverwaltung
Nach dem Ablegen ihres Amtseides erhält Bürgermeisterin Petra Billerbeck Glückwünsche von Amtsvorgänger Hans Jürgen Zimmermann. Der hatte gestern seinen letzten Arbeitstag im Ludwigsluster Rathaus. Foto: Stadtverwaltung

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19. August 2008, 08:35 Uhr

Ludwigslust - Die gewählte Ludwigsluster Bürgermeisterin Petra Billerbeck ist am Montagabend nach der Sitzung des Hauptausschusses der Stadtvertretung offiziell in ihr Amt eingeführt worden. Vor den Ausschussmitgliedern legte sie ihren Amtseid ab.

Mit dem heutigen Tag beginnt die ehemalige Kämmerin ihre Amtsgeschäfte im Rathaus, unterstützt von ihrem Stellvertreter Jürgen Rades. Ein Vorschlag für den zweiten stellvertretenden Bürgermeister soll der Stadtvertretung auf ihrer nächsten planmäßigen Sitzung am 24. September vorgelegt werden.

Von Anfang an Ziele des Wahlkampfes verwirklichen
Sie werde von Anfang an daran gehen, ihre Ziele, die sie im Wahlkampf formuliert habe umzusetzen, so Billerbeck gestern. „Wir sind gegenwärtig ja schon in der Planung für 2009, aber es gibt auch einige Dinge, die in diesem Jahr noch abgearbeitet werden müssen“, so die Bürgermeisterin mit Blick auf den Start der Untertunnelung der Neustädter Straße.

Petra Billerbeck sieht weitere Entscheidungen auf die Stadt zukommen. Dazu gehören der vorgeschlagene Kreisel in der Breiten Straße, das historische Postgebäude in der Schlossstraße, die Gestaltung am Bassin und auf dem Kirchenplatz, die Verkehrsführung in der Linden- und Breiten Straße

Voraussetzung: Solider Etat und geordnete Finanzen
Bei allen Vorhaben setzt die erfahrene Stadtkämmerin auf einen soliden Haushalt und geordnete Stadtfinanzen insgesamt. Dabei weiß sie, dass es ein Spagat wird, schrittweise die Entschuldung der Stadt zu betreiben und auf der anderen Seite weiterhin einen möglichst leistungsfähigen Vermögenshaushalt für die städtischen Investitionen aufzustellen.

„Eine solide Haushaltsvorbereitung ist die beste Voraussetzung, um Schulden abbauen zu können“, ist die Bürgermeisterin überzeugt. „Wir wissen, die Finanzzuweisungen des Landes werden in den nächsten Jahren geringer“, sagt sie. „Wir werden also nicht so große Sprünge machen können.“ Petra Billerbeck bleibt ihrem Credo treu: „Wir wollen unseren Kindern und Enkeln nicht so hohe Schulden hinterlassen.“

Politik der Konsens-Suche weiterführen
Die neue Bürgermeisterin möchte die Politik der Konsens-Suche ihres Amtsvorgängers weiterführen. Sie freue sich über die Entscheidung und werde nun ihre ganze Kraft einsetzen, die Stadt weiterzubringen. „Für das Wohl der Stadt ist jeder willkommen mitzuarbeiten“, lädt sie zum Mittun ein über Parteigrenzen hinweg ein.

„Ich wünsche mir eine gute Zusammenarbeit mit den Ausschüssen der Stadtvertretung“, unterstreicht sie außerdem. Der bisherige Bürgermeister Hans Jürgen Zimmermann, der nach 18 Jahren in den Ruhestand verabschiedet wurde, hat nach eigenem Bekunden bereits genug Termine in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender der Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern.

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