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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Boltenhagens Oberhaupt : Bürgermeister Claus soll gelogen haben

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Das Ostseebad Boltenhagen kommt einfach nicht zur Ruhe. Diesmal sorgt Boltenhagens Bürgermeister Olaf Claus für Schlagzeilen. Die Staatsanwaltschaft Schwerin ermittelt gegen ihn.

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erstellt am 01.Jul.2011 | 10:49 Uhr

Das Ostseebad Boltenhagen kommt einfach nicht zur Ruhe. Diesmal sorgt Boltenhagens Bürgermeister Olaf Claus (parteilos) für Schlagzeilen. Die Staatsanwaltschaft Schwerin ermittelt gegen ihn. Olaf Claus soll gelogen haben. Und zwar als Zeuge vor dem Amtsgericht Wismar. Das wirft ihm der Richter des Schöffengerichts vor. Und so ganz haltlos sieht offenbar auch die Staatsanwaltschaft die Vorwürfe nicht. Sie ermittelt gegen Claus wegen möglicher Falschaussage vor Gericht, bestätigte ein Sprecher.

Claus sagte im Gespräch mit unserer Zeitung: "Ich finde die Vorwürfe ungeheuerlich." Er kündigte juristische Schritte gegen den Richter an und betonte: "Vor Gericht sage ich grundsätzlich die Wahrheit." Dass er nicht gelogen habe, lasse sich auch anhand eines beglaubigten Protokolls einer Gemeindevertretersitzung belegen.

Claus hatte gegen Kämmerin des Ostseebades ausgesagt

Claus war Zeuge in der Hauptverhandlung im Prozess gegen die ehemalige Kämmerin des Ostseebades und deren Mann. Das Schöffengericht sah es als erwiesen an, dass das Ehepaar einen Vermittlungsgutschein der Arge abgerechnet hat, ohne dass eine Vermittlung stattgefunden hatte. Deshalb verurteilte es beide Angeklagten wegen Betrugs und Beihilfe zum Betrug zu Geldstrafen. Die Kämmerin zu 4500 Euro, ihren Mann zu 3500 Euro. Das Ehepaar kündigte an, Berufung einlegen zu wollen.

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