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23. September 2017 | 22:00 Uhr

Brandursache noch nicht geklärt

vom

svz.de von
erstellt am 07.Jun.2010 | 07:38 Uhr

Techentin/Karstädt | Niels Borgmann, Pressesprecher der Polizeidirektion Schwerin, bestätigte gestern auf SVZ-Anfrage, dass die Ermittlungen zum Großbrand der MUT-Recycling-Anlage (wir berichteten) weiter andauern. "Für uns ist das erstmal ein Tatort. Denn Brandstiftung kann noch immer nicht ausgeschlossen werden. Wir ermitteln in alle Richtungen, denn auch Selbstentzündung könnte ja möglich sein." Ein Brandursachenermittler sei jedenfalls eingeschaltet worden, so Borgmann weiter.

Nachfragen bei der Firma MUT blieben bis gestern erfolglos. Weder konnte oder wollte man uns etwas über die Menge an Tonnen der dort gelagerten Materialien sagen, noch die etwaige Schadenshöhe benennen. "Es ist jedenfalls kein Millionenschaden", sagte Geschäftsführer Roland Rosien und verwies auf die noch laufenden Untersuchungen.

Über 110 Rettungskräfte hatten am letzten Sonnabend gegen die Flammen, die in der Sortierhalle ausgebrochen waren, gekämpft. Ein Gebäude aus Wellblech mit den Ausmaßen 25 mal 50 Meter war bei Eintreffen der Wehren bereits fast halbseitig eingestürzt. "Das Löschen gestaltete sich recht schwierig wegen der starken Rauchentwicklung und der weiteren Einsturzgefahr", beschreibt Bodo Thees, Wehrführer aus Techentin und Mit einsatzleiter, im Nachgang den Einsatz.

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