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Fauxpas des besten Mecklenburger Vielseitigkeitsreiters

: Brandt verreitet sich im Gelände

vom

In Sahrendorf fand am Wochenende eine Zwei-Sterne-Kurzprüfung statt. Brandt lag nach Dressur und Springen auf dem inzwischen 13-jährigen Wallach Clever & Smart auf Rang zwei.

svz.de von
erstellt am 27.Jul.2011 | 11:37 Uhr

In Sahrendorf, nur weniger Kilometer vom deutschen Vielseitigkeits-Mekka Luhmühlen entfernt gelegen, fand am Wochenende eine Zwei-Sterne-Kurzprüfung (CIC**) statt. Dabei wollte der Disziplin-Bundestrainer Hans Melzer (Putensen) seine Kandidaten für die EM nochmals sehen, so die Olympiasieger Andreas Dibowski aus Nindorf und Peter Thomsen (Lindewitt) oder auch die A-Kader-Reiter Frank Ostholt (Warendorf) und Kai Rüder (Fehmarn). Es starteten aber auch die Nr. 1 aus Mecklenburg, Andreas Brandt aus Neuendorf bei Wismar, sowie Dr. Martina Reemtsma (Zierow). Letztere konnte sich auf Löwenstein nicht im Vorderfeld platzieren, wurde 14.

Brandt hingegen lag nach Dressur und Springen auf dem inzwischen 13-jährigen Wallach Clever & Smart auf Rang zwei hinter Dibowski und Mighty Magic, gezogen im Mecklenburger Gestüt in Plaaz bei Güstrow. Total angriffslustig ging er in die abschließende 3,5 km lange Geländestrecke. Normalerweise ist solch eine Strecke bis an die sechs Kilometer lang. Die Hindernisse allerdings waren mit 30 von der Zahl her identisch mit denen auf einer normal langen Vielseitigkeitsstrecke.

Doch im Eifer des Gefechts bei Hindernis elf, einer Zweifachkombination, ging es über einen falschen Sprung. Aus und vorbei. Andreas Brandt tröstet sich damit, "dass das auch schon anderen Kaderreitern passiert ist. Clever hat einen guten Job gemacht. Doch wenn der Reiter mal nicht seinen Weg findet, dann kann das Pferd nichts dafür." Zum Verhängnis wurde Brandt, dass an der Stelle, "Kombinationen von zwei verschiedenen Prüfungen standen. Da habe ich dann ein falsches Hindernis genommen."

Passiert. Bereits in 14 Tagen besteht bei der nächsten Sichtung, diesmal in Bad Harzburg, die nächste Chance für den Nordwest-Mecklenburger. Zudem rechnet sich Brandt dieses Jahr sowieso keine EM-Chance aus. "Ich bin froh, dass Clever nach der Verletzung im Vorjahr wieder läuft."

Und dennoch sorgte der Mecklenburger auch in Sahrendorf noch für positive Schlagzeilen. Mit seinem Nachwuchspferd, der erst siebenjährigen Hannover aner Stute Escada JS, verbesserte sich Brandt von Rang sieben im Gelände noch um drei Plätze. "Sie ging sehr gut und hätte noch ne Ecke mehr gehen können. Aber das wird Escada in der Zukunft noch bringen." Sieger der Prüfung in Sahrendorf wurde schließlich Elmar Lesch (Bavendorf) auf Lancelot vor Dibowski. Auf Mighty Magic wurde dieser Zweiter, mit Butts Avedon zudem Dritter.

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