Brandanschläge auf zwei Fahrzeuge von NPD-Mitgliedern

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08. September 2008, 02:34 Uhr

Rostock/Schwerin - Unbekannte haben in der Nacht zu Montag Brandanschläge auf Autos von NPD-Mitgliedern in Rostock und dem an der Stadtgrenze liegenden Elmenhorst verübt. Wie die Polizei bestätigte, wurden dabei die von einem NPD-Landtagsabgeordneten und einer Mitarbeiterin der Partei genutzten Autos zerstört. Es sei von Brandstiftung auszugehen. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen übernommen.

Innenminister Lorenz Caffier (CDU) verurteilte die Anschläge in einer ersten Reaktion. „Gewalttätige Übergriffe gegen Menschen und Sachen wird der Rechtsstaat nicht dulden, egal durch wen sie verursacht werden und gegen wen sie sich richten“, sagte Caffier laut Pressemitteilung. Deswegen würden auch diese Straftaten durch Polizei und Staatsanwaltschaft konsequent verfolgt. Es werde derzeit geprüft, ob ein Zusammenhang mit einem NPD-Kinderfest am vergangenen Wochenende in Bad Doberan bestehe.

Bei weiteren Brandanschlägen wurden in Karlsburg (Landkreis Ostvorpommern) und Strasburg (Landkreis Uecker-Randow) in der Nacht zu Montag zwei weitere Autos zerstört. Dabei entstand ein Gesamtschaden von knapp 30 000 Euro. Ein Zusammenhang mit den Anschlägen gegen die NPD in Rostock bestehe nicht, sagte ein Polizeisprecher.

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