Blasen auf der A 20 sind Fall für Berliner Landesgericht

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21. April 2010, 09:45 Uhr

Nordwestmecklenburg | Der Asphalt der A20 zwischen Nordwestmecklenburg und dem Kreuz Lübeck wirft wieder Blasen. Vermutlich werden sich die Autofahrer schon vor Sommeranfang auf 100 Stundenkilometer einstellen müssen. So lange noch ein Gerichtsverfahren zwischen der Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) und den für den Bau der A20 verantwortlichen Firmen läuft, dürfte es weiter nur notdürftige Ausbesserungen geben. Der Rechtsstreit zwischen der Deges und den Baufirmen dauert schon einige Jahre. Erst machte die A20 durch so genannten Brüllbeton auf sich aufmerksam. Als der Beton mit einer Asphaltschicht überzogen und der Lärm gemindert war, kamen mit der Sonne die Blasen im Asphalt. Angeblich soll sich zwischen Beton und Deckschicht eingeschlossene Feuchtigkeit bei Hitze ausdehnen und so die Blasen hochdrücken. "Im Juni wird der erste Termin beim Landgericht Berlin zur mündlichen Verhandlung stattfinden", sagt Etta Schulze, Sprecherin der Deges. Bei der Anhörung eines vom Gericht bestellten Sachverständigen könnte es erste verbindliche Aussagen zu den Ursachen und den Schuldigen der Pannen gemacht werden.

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