BKA-Statistik: Schwerin ist ostdeutsche „Drogenhauptstadt“

von
08. Juli 2008, 06:06 Uhr

Wiesbaden/Schwerin - Schwerin ist nach einer am Dienstag bekannt gewordenen Statistik des Bundeskriminalamts die ostdeutsche Stadt mit den meisten Drogendelikten. Hochgerechnet auf 100 000 Einwohner registrierte die Polizei demnach in der Landeshauptstadt im vergangenen Jahr 374 Drogenstraftaten. In Berlin, das im Osten an zweiter Stelle folgt, waren es 330. In Rostock dagegen wurden mit 137 bundesweit die wenigstens Drogendelikte je 100 000 Einwohner in einer Großstadt gezählt. In ganz Mecklenburg-Vorpommern ging die Rauschgift-Kriminalität mit 3414 Delikten nach 4146 im Vorjahr deutlich zurück. Für den Vergleich wurden alle Städte mit mehr als 200 000 Einwohnern und die Landeshauptstädte berücksichtigt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen