Bitteres Gegentor in der 90. Minute

von
31. Juli 2009, 10:38 Uhr

Fußball-Drittligist VfL Osnabrück hat sich durch ein 2:1 (0:0) gegen den Zweitligaclub Hansa Rostock für die zweite Runde im DFB-Pokal qualifiziert. Tore von VfL-Kapitän Thomas Reichenberger (58.) und Dennis Schmidt (90.) entschieden am Freitag vor 11 000 Zuschauern eine intensiv geführte Partie. Für Hansa traf der Ex-Osnabrücker Marcel Schied (75.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Im Duell der vorjährigen Staffelrivalen kaufte Absteiger Osnabrück mit einer völlig neu formierten Mannschaft den Rostockern den Schneid ab und setzte sich etwas glücklich, aber nicht unverdient durch.

Für Hansa stand die Begegnung von Beginn an unter einem unglücklichen Stern. Der Brasilianer Orestes musste bereits nach sechs Minuten mit einer schmerzhaften Ellenbogen-Verletzung ausgewechselt werden. Beide Abwehrreihen standen kompakt und ließen nur wenige Chancen zu. Der Rostocker Mario Fillinger (22.) verfehlte mit seinem Schuss knapp das Tor. Mit zunehmender Spielzeit bekam Osnabrück Oberwasser. Das Team von Trainer Carsten Baumann investierte mehr und hatte in der Schlussminute beim Treffer des eingewechselten Schmidt das Glück des Tüchtigen.

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