Bittere Niederlage für Schweriner Volleyballerinnen in Suhl

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20. April 2008, 07:52 Uhr

Schwerin/Suhl - „Das Spiel hat gut getan für Kopf un d Seele“, hatte am späten Freitagabend der Trainer der Volleyballerinnen des Schweriner SC,Tore Aleksandersen, gesagt. Zuvor hatten seine Mannschaft die Roten Raben Vilsbiburg nach einer guten Vorstellung mit 3:1 (-16, 17, 26, 23) bezwungen und den Niederbayern damit den vorzeitigen Gewinn der deutschen Meisterschaft verdorben.

Diesen Schwung konnten die SSC-Damen gestern Abend nicht mit in die Partie beim VfB Suhl nehmen. Sie verloren dort nach aufopferungsvollem Kampf mit 2:3 (21, -19, -20, 22, -13). Schwerin erwischte den besseren Start, führte über 16:14 und 20:18 im ersten Satz. Beim 21:21 war aber alles wieder offen. Doch dann machten die Gäste vier Punkte in Folge und holten sich diesen Abschnitt. Auch der zweite Durchgang war bis zum 11:11 ausgeglichen. Doch dann schlichen sich beim SSC vermehrt Fehler ein und Suhl konnte über 14:11, 19:15 und 24:19 enteilen. Der erste Satzball saß für die Mannschaft von Trainer Han Abbing.

In Durchgang drei fast das gleiche Bild. Bis zum 9:10 hielten die Mecklenburgerinnen mit. Dann konnten sich die Gastgeberinnen über 14:10 absetzen. Doch die Aleksandersen-Schützlinge gaben nicht auf, glichen noch einmal zum 15:15 aus. Doch mehr war in diesem Abschnitt nicht drin. Der deutsche Pokalsieger brachte vor heimischem Publikum über 19:15, 22:19 zum 25:19 die 2:1-Führung unter Dach und Fach.

Doch die SSC-Volleyballerinnen gaben sich nicht so leicht geschlagen. Über den Kampf fanden sie wieder ins Match zurück. Auch eine 13:11-Führung für Suhl konnte sie nicht aus der Fassung bringen. Es wurde eine enge Angelegenheit: 20:20. Doch der SSC behielt jetzt die Nerven und verwandelte beim 24:22 den ersten Satzball. Erneut musste der Tiebreak entscheiden, so wie schon im Normalrunden-Hinspiel in Suhl. Genau wie damals behielten die Gastgeberinnen in einem packenden Krimi die Oberhand. Mit 13:15 und nach erbittertem Kampf verloren die SSC-Damen.

Auch die Roten Raben Vilsbiburg hatten gestern mit 1:3 ((23, -21, -21, -18) in Wiesbaden das Nachsehen. Aber es klappte doch mit dem vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft, da der Dresdner SC zeitgleich zu Hause gegen Leverkusen mit 0:3 (-18, -23, -24) unterlegen war. Damit haben die Niederbayern vier Punkte Vorsprung auf den DSC bei noch einem ausstehenden Spiel.

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