Natur- und Umweltpark Güstrow : Besucherattraktion 2011: Wiesenwelten

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Anstrengend und erfolgreich war das Jahr im Natur- und Umweltpark Güstrow. Zwar erreiche man nicht die 160 000 Besucher aus dem Rekordjahr 2009, aber mit 154 000 Besuchern ist man höchst zufrieden.

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28. Dezember 2010, 11:16 Uhr

Anstrengend und erfolgreich war das Jahr im Natur- und Umweltpark (Nup) Güstrow. Zwar erreiche man nicht die 160 000 Besucher aus dem Rekordjahr 2009, aber mit 154 000 Besuchern ist Marianne Tuscher, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Nup, höchst zufrieden. Der heftige Winter zu Beginn des Jahres habe auch dem Nup eine sehr ruhige Zeit beschert. "Das war nicht mehr aufzuholen", betont Marianne Tuscher, auch wenn z.B. die Monate Oktober und September auffallend gut besucht waren.

Der Renner seien die Wolfswanderungen, die im Nup monatlich angeboten werden. "Im Sommer hatten wir mitunter 100 bis 120 Besucher, so dass die Teilnehmer in mehreren Gruppen geführt wurden", berichtete Marianne Tuscher. Und selbst kurz vor Weihnachten kamen noch 30 Interessierte zur Wolfswanderung. Als zweiten Höhepunkt nennt die wissenschaftliche Mitarbeiterin die Raubtier-WG: "Sie wird von Besuchern immer wieder lobend hervorgehoben." Besonders wichtig seien die zahlreichen Beobachtungsmöglichkeiten.

Kaum ein Besucher verlasse den Natur- und Umweltpark, ohne Wölfe und Luchse in ihrem weitläufigen Gelände gesehen zu haben. Besonders die Überwege würden das ermöglichen, weil die Tiere sich davon wenig stören lassen. Auch die Zusammenführung von Wölfen und Bären habe funktioniert. "Die Bären juckt es gar nicht mehr, wenn die Wölfe da sind", schätzt Marianne Tuscher ein. Ob im nächsten Jahr auch die Luchse zu den Bären können, ist noch ungewiss. "Das wird etwas komplizierter", betont die Nup-Mitarbeiterin. Beide Tierarten würden beispielsweise gleich gut klettern können.

Höhepunkt im nächsten Jahr wird die Eröffnung des neuen Agenda-Zentrums "Wiesenwelten" möglichst zu Ostern sein. "Im Januar können wir mit der Ausstattung des Seminarraumes beginnen", informiert Marianne Tuscher. Das neue Zentrum - eine 1,2 Millionen Euro umfassende Investition - besteht aus einer Scheune, in der im Sommer auch Schulklassen übernachten können, einem Ausstellungsbereich zum Thema "Wiesenwelten" sowie aus einem Seminarraum, dem "grünen Klassenzimmer", in dem mikroskopiert und experimentiert werden kann. Als faszinierende Details nennt Marianne Tuscher riesige Blumen, die durch das Haus wachsen, und das Spinnennetz. "So bringen wir die kleinen Dinge ganz groß heraus", betont sie.

Höhepunkte im neuen Jahr, so kündigt Marianne Tuscher an, werden ebenso bewährte Veranstaltungen wie beispielsweise das Osterfest, der VR-Kindertag, das Sommerfest und das Blätterfest sein. Außerdem werde für die Herbstferien wieder eine Woche des Wissens vorbereitet, dann auch wieder mit Vergabe des Umweltpreises der Kinder- und Jugendliteratur - diesmal Bilderbücher - sein.

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