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Rehna : Bessere Zeiten für die Sonnenuhr

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Die Handwerker von Rehna polieren die städtische Sonnenuhr auf. Der Zeitmesser wird in den kommenden Wochen umfassend von den Mitarbeitern der Schmiede und Metallbau Wroblewski aufgearbeitet.

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erstellt am 27.Jan.2011 | 10:44 Uhr

Denn das astronomische Gerät soll künftig stärker in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gelangen. Dieses Ziel verfolgt der Verein für Handwerk und Handel. "Wir als Gewerbeverein fördern Projekte unterschiedlicher Größenordnung", sagt Vereinsvorsitzender Torsten Arndt.

Bereits im Jahr 2009 fiel bei den Gewerbetreibenden der Entschluss, der Sonnenuhr in der Schweriner Straße ein neues Antlitz zu geben. Die finanzielle Basis bilden Spenden, Eigenmittel sowie Erlöse aus dem jährlichen Verkauf von Rotwein der Sorte Lübecker Rotspon anlässlich des Martensmannfestes. Torten Arndt gibt sich optimistisch, dass die "zur Verfügung stehenden 500 Euro ausreichen", damit die Rehnaer und Gäste im Schattenwurf des Messstabes eine zeitliche Orientierung finden. "Bis zum Frühjahr wollen wir die Arbeit vollenden", sagt Uwe Wroblewski. Er und sein Team demontierten das schmiedeeiserne Schmuckstück gestern in der Schweriner Straße. "Abstrahlen, verzinken und mit schwarzer Farbe neu lackieren. So in etwa reiht sich Arbeitsschritt an Arbeitsschritt", sagt Wroblewski.

Seniorchef Bernhard Wroblewski begleitet die Arbeiten. "Warum nicht. Die Sonnenuhr wurde von mir zum 30. Jahrestag der DDR für die Stadt Rehna gefertigt", erzählt der Meister seines Faches. Letztlich überstand die in der Glut Rehnaer Feuers geschmiedete Sonnenuhr die Zeitenwende. Lediglich für die aus Kupfer gefertigten Zahlen und Buchstaben auf dem Halteband fand ein Edelmetallinteressent anscheinend bessere Verwendung. Neue Zahlen bzw. Buchstaben aus Stahl wolle man im römischen Stil fertigen und diese fest mit dem Halteband verschweißen sowie farblich hervorheben, erzählt Uwe Wroblewski. Für ihn sei es selbstverständlich, dass sich die Firma am Vorhaben beteilige. Seit 1997 führt er das Unternehmen, das im Jahre 1862 gegründet wurde und sich heute in 5. Generation befindet. Während Vater und Sohn im Schmiede- und Metallbauunternehmen mit 15 Mitarbeitern die Feinheiten der Rekonstruktionsarbeiten beraten, organisiert Torsten Arndt die Gestaltung des Uhren-Platzes an der Schweriner Straße. Der Chef des Gewerbevereins kündigt in diesem Zusammenhang das Aufstellen einer Sitzbank, eine ansprechende Bepflanzung sowie das Anlegen eines kleinen Weges als wichtige Details an.

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