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Hafenfest in Plau am See : Bei Windstärke vier um den Sieg gesegelt

vom

Zum 15. Mal haben Gerd und Monika Menning von der Segelschule in Plau am See das Hafenfest mit Regatta gefeiert. Als Sieger ging in diesem Jahr Rüdiger Schuldt aus Ganzlin ins Ziel.

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erstellt am 18.Jun.2013 | 11:43 Uhr

Das Wasser peitscht gegen den Bootssteg an der Marina in Plau am See. Der Wind weht kräftig, haut in die Segel der Boote, macht das Auftakeln schwierig, aber nicht unmöglich. Jeder Handgriff sitzt, die Boote schaukeln im Wasser, aufgepeitscht vom Wind wiegen sie hin und her. Noch sitzt niemand drin, doch nach und nach ändert sich das.

Die Teilnehmer der diesjährigen 2.4 Regatta beim Hafenfest der Segelschule Plau am See sind startbereit. Die Schwimmwesten werden angelegt, die Boote aufgetakelt. Stück für Stück kommen sie dem Startschuss zur Regatta näher. Der Wind steht gut an diesem Tag, das weiß auch Segelschulbetreiber und Organisator des Hafenfestes, Gerd Menning. Er selbst kommt aus dem Segelsport, kommt aber selber nur noch selten dazu. "Beim Hafenfest hatten wir eine Windstärke zwischen vier und fünf. Das ist fürs Segeln super", erklärt Gerd Menning.

Noch steht die Sonne hoch oben am Himmel. Sie hat für heute bereits ihren Höchststand erreicht, kurz bevor es den Startschuss für die Regatta gibt. Sechs Valken, das sind holländische Kiel-Jollen, und vier 2.4 Regatten, Ein-Mann-Jollen für Segler mit und ohne Handicap, gehen dieses Mal an den Start. "Unsere Teilnehmer sind keine gestandenen Regatten-Segler. Das wollen wir gar nicht. Wir veranstalten das Hafenfest für Leute, die gern Segeln und sich mit diesem Sport vertraut machen wollen", verdeutlicht Gerd Menning, der seit 1991 gemeinsam mit seiner Frau Monika Menning die Segelschule in Plau am See betreibt.

Nach gut zweieinhalb Stunden ist die Regatta beendet. Der Sieger ist gefunden. Rüdiger Schuldt aus Ganzlin holt sich bei diesem Hafenfest den Sieg bei der 2.4 Regatta auf dem Plauer See. Dann kann das Fest starten. Doch nicht ohne eine kleine Überraschung von oben. "Am Nachmittag gab es einen großen Schauer. Da dachte ich schon, jetzt kommt keiner wieder", erzählt Monika Menning über den Regenschauer vom Sonnabendnachmittag. Doch weit gefehlt, denn die Jugend, wie sie sagt, ließ sich nicht abhalten. "Um die tausend Besucher haben wir gehabt. Das ist schon sehr gut", sagt Gerd Menning und ist derzeit noch mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Am Abend hat die Band "Recover" gespielt und bis in die frühen Morgenstunde wurde das Hafenfest ausgelassen und entspannt gefeiert. "Wir haben das bestimmt schon zum 15. Mal veranstaltet", erinnert Gerd Menning. "Früher noch von der Regatta getrennt." Doch heute geht beides Hand in Hand vonstatten an der Marina in Plau. "Ohne unsere tatkräftigen Helfer hätten wir das auch dieses Jahr so nicht wieder schaffen können. Dafür möchten wir uns natürlich bedanken", sagen Gerd und Monika Menning.

Die Segel sind eingeholt, die Boote aus dem Wasser gehievt, die Fest-Besucher sind in ihrem Alltag wieder angekommen und die Aufräumarbeiten rund um die Plauer Marina sind abgeschlossen. In der Segelschule geht der Betrieb weiter, Segelkurse werden gegeben und alles steht unter einem Motto: Mast- und Schotbruch und stets eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

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