Baugeschehen im Sternberger Seenland: Pavillon am Strand bald fertig

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08. April 2008, 08:49 Uhr

Sternberg - Das Amt Sternberger Seenland will auf Nummer sicher gehen und lässt deshalb den Zustand aller Brücken in seinem Gebiet überprüfen. „Nach den Erfahrungen mit der Brücke in Zülow, die wegen ihres schlechten Zustandes von einem Tag zum anderen gesperrt werden musste, halten wir es für erforderlich, den Zustand aller Brücken in den Gemeinden zu überprüfen“, betonte Jochen Quandt, Leitender Verwaltungsbeamter im Amt Sternberger Seenlandschaft, vorgestern Abend auf der Amtsausschusssitzung.

Das beauftragte Schweriner Ingenieurbüro Dierkes wird also die Bauwerke genauestens in Augenschein nehmen. Wobei es u. a. den Allgemeinzustand, den Verschleiß, die Haltbarkeit u. ä. einschätzen wird. Gleichzeitig werden die Daten mit erfasst, die für das neue Buchführungssystem „Dopik“ benötigt werden, das das Amt 2012 einführen muss. Dafür ist das gesamte Grundvermögen der Städte und Gemeinden zu erfassen. Begonnen wird aus aktuellem Anlass nun also mit den Brücken.

Sichtbare Fortschritte macht einstweilen der Bau des Pavillons am Sternberger Badestrand, in dem einmal ein Informationszentrum und ein Imbiss seinen Platz finden sollen. Wenn auch ringsum das Gelände am Seeufer total aufgeweicht ist, so geht doch der Rohbau zügig voran. „Wir wollen dort beim Heimatfest am 20. Juni schon Kaffee trinken“, macht Jochen Quandt die Eile deutlich, die an den Tag gelegt wird. Auch der Radweg, die Strandpromenade und die Arbeiten in der Johannes-Dörwald-Allee sollen bis dahin fertig sein.

Nicht auf- sondern abgebaut wird dagegen auf dem Gelände der ehemaligen Ziegelei in Blankenberg. Begonnen werden die Abriss-Arbeiten, wenn die Fördermittel da sind.
Umfangreiche Pläne gibt es zum Straßenbau in mehreren Gemeinden. Noch bis Mitte Mai soll der Ausbau der Straße in Kuhlen dauern. Bis auf die Asphaltdecke schon fertig ist die Straße von Klein Jarchow nach Neuhof im Rahmen des ländlichen Wegebaus.

Sobald die Fördermittel da sind, soll auch die Straße in Häven erneuert werden. Noch in diesem Jahr soll in Langen Jarchow auch der zweite Teil des Gehweges fertig gestellt werden.

Den Weg zur Wohnsiedlung Am Scharbowsee will die Gemeinde Mustin in diesem Jahr ausbauen. Auch dort wartet die Gemeinde auf die Fördermittel. Zugesagt hat der Landkreis Parchim inzwischen die Fördermittel für den Ausbau der Straße von Rothen nach Borkow. Leider aber hat das Land den Antrag auf Sonderbedarfszuweisungen abgelehnt. Das Amt will sich nun erneut darum bemühen, versicherte Jochen Quandt.

Von der Bereitstellung der Fördermittel hängt auch der Ausbau der Straße von Kukuk nach Dinnies in der Gemeinde Hohen Pritz ab.

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