Bärbel Bohley in Zitaten

von
12. September 2010, 05:44 Uhr

Der Kampf für Frieden, Freiheit und Solidarität hat das Leben der Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley geprägt.

Zitate:

  • „Wenn der Widerstand sich darauf beschränkt, alle vier Jahre irgendwo ein Kreuzchen zu machen, wird sich nicht viel ändern.“
  • „Die Leute haben schicke Sachen, aber leere Gesichter.“ (Im Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“, Oktober 2009)
  • „Ich werde auch nicht gern in der S-Bahn von Leuten um Geld angebettelt, das habe ich in der DDR nicht erlebt.“ (Im Interview mit der „tageszeitung“, Oktober 2009)
  • „Ich kenne keine Partei, die mündige Bürger hervorbringt.“ (Im Gespräch mit der „tageszeitung“, Januar 1990)
  • „In der DDR hat es nicht einmal fünf Minuten Sozialismus gegeben.“ (Auf einer Diskussionsveranstaltung im Gästehaus der FDJ im November 1989)
  • „Wenn ich nur hätte malen wollen, wäre ich mit 30 aus der DDR weggegangen. Aber mein Leben ist halt nicht nur Malerei.“
  • „Ich bin eigentlich ein friedlicher Typ. Ich weiß überhaupt nicht, warum die Mächtigen solch eine Wut auf mich haben.“ (In einem Interview mit dem „Spiegel“ im August 1988)
  • „Wir wollten Gerechtigkeit und bekamen den Rechtsstaat.“
  • „Da ändert sich nicht alles mit einer Cola-Flasche oder einem neuen West-Auto. Das macht einen nicht zum neuen Menschen.“ (Zu ihrer Enttäuschung über die juristische Aufarbeitung des DDR- Unrechts in der Bundesrepublik)
  • „Ich denke, dass jetzt doch einige Politiker im Westen Schweißtropfen auf der Stirn haben, und die haben sie sich, glaube ich, auch verdient. Da muss der Westen durch, und da müssen wir durch.“ (Nach der Maueröffnung im November 1989 im Norddeutschen Rundfunk)


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