zur Navigation springen

Filialen und Produktion in Berlin übernimmt De Mäkelbörger : Bäckereikette Kamps trennt sich

vom

Bäckereikette Kamps trennt sich bis Juni vom Gros ihrer Berliner Filialen. 85 von 94 Filialen und die Produktion in Berlin übernimmt die Neubrandenburger Unternehmensgruppe De Mäkelbörger.

svz.de von
erstellt am 22.Mär.2011 | 02:45 Uhr

Deutschlands größte handwerkliche Bäckereikette - Kamps (Düsseldorf) - trennt sich bis Juni vom Gros ihrer Berliner Filialen. 85 von 94 Filialen und die Produktion in Berlin übernimmt die Neubrandenburger Unternehmensgruppe De Mäkelbörger, wie eine Kamps-Sprecherin am Montag sagte. Dies sei nach dem Vorjahresverkauf von 230 Filialen und zwei Produktionsstätten in Hamburg und Stuttgart der "Abschluss der strategischen Neuausrichtung der Kamps-Gruppe", die einst bundesweit rund 900 Filialen betrieb.

Ein Tochterunternehmen der Neubrandenburger werde die Produktion und die Berliner Filialen samt den rund 100 Mitarbeitern übernehmen.

Der Filialzuwachs soll in das Netz von bisher 66 Verkaufsstellen der Marke "Der Havelbäcker" integriert werden, hieß es von De Mäkelbörger. Die Entwicklung der Neubrandenburger Firma nach einem Einbruch nach der Wende gilt als ostdeutsche Erfolgsgeschichte.

Eigentümer ist seit 2009 die Nord Holding, eine Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Hannover. De Mäkelbörger hatte seinen Umsatz zuletzt mit rund 50 Millionen Euro angegeben, hat 1500 Mitarbeiter in bisher 140 Filialen und vier Produktionsstätten in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Neben dem Verkauf von Backwaren in Filialen fertigt die Firma Tiefkühlkuchen für das In- und Auslandsgeschäft.

Kamps wolle sich bundesweit auf ein Backstuben-Konzept mit "Erlebnisbäckereien" an Lagen mit hoher Verkehrsdichte - wie Bahnhöfe und Flughäfen - konzentrieren, sagte die Sprecherin. Nur in Nordrhein-Westfalen und Umgebung wolle man als Kettenbäcker stark bleiben.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen