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Güstrow : AWG-Sonnenhof: Zeitverzug zügig wettmachen

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Die AWG Güstrow will in ihrem größten Investitionsprojekt 2013, dem "Sonnenhof", den Zeitverzug aufholen. Für den ist der Winter verantwortlich. Über 100 Interessenten und die SVZ waren bei einer Besichtigung dabei.

svz.de von
erstellt am 29.Apr.2013 | 10:34 Uhr

Groß war am Sonnabend das Interesse an der Besichtigung der AWG-Baustellen "Sonnenhof" und "An der Fähre 21". SVZ war im "Sonnenhof" in der Baustraße dabei. Die Allgemeine Wohnungsbaugenossenschaft (AWG) wollte die Objekte bereits während ihres Tages der offenen Tür am 6. April zeigen, aber durch den langen Winter wäre zu wenig Baufortschritt zu sehen gewesen. "Der neuerliche Wintereinbruch Anfang März hat uns eine Bauverzögerung von sechs bis acht Wochen beschert", schätzt Baubetreuer Ulrich Zwengel. Aber, versichert er, die Firmen seien heiß, diesen Rückstand aufzuholen. Putzer Engelbert Strohbach nutzte sogar den Sonnabend, um im Keller einige Fugen glatt zu streichen. "Wir wollten schon im März mit dem Putzen beginnen, aber es war einfach zu kalt. Bei unter 5 Grad Celsius können die Elektriker nicht arbeiten, die Fensterbauer nicht kleben und wir nicht putzen. So kommt Verzögerung in den Bau", erklärt der Fachmann.

Am Sonnabend nutzten über 100 Interessenten das AWG-Angebot, sich auf der Baustelle umzusehen. Die häufigsten Fragen waren die nach dem Zuschnitt und dem Zugang zu den Wohnungen, was man unter altersgerechtem Wohnen versteht, ob Kellerräume vorhanden sind und ob sich diese im gleichen Gebäude befinden, wo man sein Fahrrad abstellen kann, wie es mit Parkplätzen aussieht. "Denn auch ältere Menschen sind mobil und möchten ihr Fahrzeug in der Nähe haben", sagt Zwengel.

Die Nachfrage für die "Sonnenhof"-Wohnungen ist groß. "Für etwa 95 Prozent des Bestandes haben wir feste Zusagen und für einige gibt es sogar schon Wartelisten", weiß Hans-Georg Hohn, bei der AWG für die Vermietung zuständig. Verträge würden erst abgeschlossen, wenn die Ingenieurbüros verbindliche Termine für die Fertigstellung der Objekte geben. Bis dahin können die Interessenten noch entscheiden, ob sie in den AWG-Sonnenhof ziehen wollen.

Wie Irma Venz, die sich mit ihrer Tochter Katrin gründlich in dem Objekt umschaute und die Grundrisse studierte. "Noch bin ich rüstig, aber man muss an die Zukunft denken. Und so eine Wohnung im Zentrum der Stadt, das hätte schon etwas", sagt die 62-Jährige. Auch Karin und Egon Porm haben sich noch nicht ganz entschieden. Für den Sonnenhof spräche die Zentrumsnähe und der Fahrstuhl, sinniert Karin Porm und fürchtet: "Wir werden wohl noch ein paar schlaflose Nächte haben, ehe die Entscheidung fällt."

Bereits entschieden hat sich Hanne-Lore Harder. Sie hofft, ihre neue Zwei-Zimmer-Wohnung vor Weihnachten beziehen zu können. "Die Einrichtung anhand der Skizzen ist schon im vollen Gange", schmunzelt sie. "Wir erwarten die ersten Mieter spätestens im November, die dann in Haus 1 und 2 a einziehen werden", verspricht Zwengel.

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