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23. November 2017 | 14:19 Uhr

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erstellt am 12.Okt.2010 | 06:13 Uhr

Die Gemeinde Groß Pankow (Prignitz) muss sparen, das ist eine Tatsache. Ebenso ist es eine, dass Gemeindever tretersitzungen öffentlich sind, ihre Tagesordnungen vorher bekannt gegeben werden. Jeder kann also teilnehmen, kann in der Einwohnerfragestunde seine Bedenken vorbringen.

Tatsache ist aber auch, dass Veränderungen, von denen jeder Bürger betroffen ist, besser vorher mit ihm diskutiert werden. Und das im besonderen, wenn plötzlich neue städtische Technik aufs platte Land gebracht werden soll, wie im Fall des dial4light-Systems. Dann erfahren Entscheidungsträger nämlich an Ort und Stelle, was technisch machbar ist und ob das Wahlvolk das überhaupt will.

Schaltet man Volkes Meinung aus, beschließt im Parlament über die Köpfe hinweg, ist das zwar demokratisch legitimiert, führt aber zu Widerstand und Verdrossenheit. Das verbindet die Lampen von Tangendorf und Hohenvier mit dem Bahnprojekt Stuttgart 21.

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