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Gadebusch: Anfang Juli endet das Comenius-Projekt : Ausflug in die Unterwasserwelt

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Wenn die Knirpse der Kindertagesstätten Am Burgsee und Arche Noah ins Museum Gadebusch kommen, dann verwandelt es sich in die Malstraße, die den jungen Künstlern viel Freude bereitet hat.

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erstellt am 17.Jun.2011 | 11:48 Uhr

Bunte, glitzernde Fische, Schildkröten und Schnecken gibt es nicht jeden Tag in der Museumsanlage Gadebusch zu sehen. Doch wenn die Knirpse der Kindertagesstätten Am Burgsee und Arche Noah ins Museum kommen, dann verwandelt sich das Museum in die Malstraße, die während des Comenius-Projektes den jungen Künstlern viel Freude bereitet hat. "Alles, was wir gemalt haben, war toll und hat Spaß gemacht", sagt Celina, die gerade dabei ist, ihre Schildkröte mit blauem Glitzer zu versehen.

Doch ein bisschen Wehmut gibt es an diesem Tag auch. Denn die Malstraße findet zum letzten Mal statt. Grund ist das Ende des Comenius-Projektes. Feierlich beendet wird es am Münzfest. Mehr als zwei Jahre wurden die Kita-Knirpse künstlerisch gefördert - ob beim Theaterspielen, beim Singen, Trommeln oder Musizieren. Die malerische Förderung hatte Gadebuschs Künstlerin Susanne Plath übernommen, die erst kürzlich in der Museumsanlage einige ihrer Aquarelle in der Ausstellung "Frühlingsimpressionen" den Gadebuschern präsentiert hatte. Dieses Mal zog es die Künstlerin zusammen mit den Knirpsen in die Unterwasserwelt. Eine kleine Geschichte vom Fisch Fidu vorweg und dann tauchten die Pinsel in die vielen Farben ab. "Es hat sehr viel Spaß gemacht, auch die Kinder immer abzuholen. Ich hab es sehr bedauert, als ich es nicht mehr durfte", sagte Bärbel Stefan, Mitarbeiterin in der Museumsanlage.

Ähnlich geht es vor allem auch Susanne Plath - die Malstraße hat ihr besonders viel Spaß und Freude bereitet. "Man muss die Kinder heutzutage viel mehr kreativ fördern. Wenn ich sehe, wo Millionen hineingesteckt werden und für die Bildung bleibt dann wieder nichts über", so Plath. Ihr stimmte auch Rita Martens zu. Zusammen mit Miltred Wiegel hatte die Erzieherin die Malstraße während des Comenius-Projektes betreut. Und zum Abschied hatten sich die Erzieherinnen eine Überraschung für die Kinder ausgedacht. Eine kleine Urkunde überreichte Rita Martens an die Kita-Knirpse und jeder bekam eine kleine Staffelei. "Damit ihr, wenn ihr wollt, auch zu Hause weitermalen könnt", so Martens. Doch auch wenn die Malstraße in der Museumsanlage jetzt beendet wird, heißt es nicht, dass die Kinder in den Kitas nicht weiter kreativ gefördert werden. Dann wohl mit der nächsten Gruppe, denn die Mädchen und Jungen werden jetzt erst einmal eingeschult.

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