Aus den Eckpunkten der Landesregierung

von
22. August 2008, 09:41 Uhr

Beschlussvorschlag

„2. Die Landesregierung wird den Vorwegabzug im Finanzausgleichsgesetz für die theatertragenden Kommunen bis zum Jahr 2020 mit jährlich
35,8 Mio. Euro verstetigen...“
„3. Die Landesregierung wird die Zuschüsse auf die strukturbestimmenden Mehrspartentheaterstandorte (Mecklenburgische Staatstheater Schwerin, Volkstheater Rostock, Vorpommersche Theater- und Sinfonieorchester und Theater- und Orchester Neubrandenburg/Neustrelitz) konzentrieren. Die
Bespiel- und Einspartentheater erhalten ab 2010 keine direkten Zuschüsse...“
„4. Die Landesregierung geht davon aus, dass die theatertragenden Kommunen sich angemessen, mindestens in Höhe von 50 Prozent der jeweiligen fixen Landesanteile... an der Finanzierung ihrer Einrichtung beteiligen... “
„6. Die Landesregierung stellt die... eingegangenen Selbstverpflichtungen unter den Vorbehalt, dass mit den mehrspartentheatertragenden Kommunen bis zum 31.12.2008 eine Lösung... erreicht werden kann.“
Lösung
„Es ist das besondere Anliegen der Landesregierung, tragfähige personelle und finanzielle Strukturen zu entwickeln, die langfristig unter den vorgegebenen Rahmenbedingungen eine hohe künstlerische Qualität des Theater- und Konzertwesens sichern.
Die Eckpunkte zur Weiterentwicklung der Theater- und Orchesterstrukturen sollen in zwei Schritten ...zur Bildung von zwei Kulturkooperationsräumen in Mecklenburg-Vorpommern bis 2020 führen.“
„In der 1. Stufe wird ab dem Jahr 2010 eine Konzentration der Förderung ausschließlich auf die Mehrspartentheaterstandorte erfolgen. Damit soll eine verstärkte Zusammenarbeit und Fusionen zwischen Mehrsparten-, Einspartentheatern und Bespielbühnen forciert werden...“
“- Gewährleistung der Bespielung des Standortes Parchim durch das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin...
- Einbeziehung der Gastspielbühnen Ernst-Barlach-Theater Güstrow und Theater Wismar als regionale Spielstätten je nach Verhandlungslage (z. B. Güstrow zu Neubrandenburg/Neustrelitz alternativ zu Rostock, Wismar zu Schwerin bzw. zu Rostock)...
- Die Einsparten- und Bespieltheater Parchim, Anklam, Tanzkompanie, Wismar und Güstrow erhalten bereits in der ersten Stufe keine gesonderten Mittel.“
„In der 2. Stufe werden weitere Zusammenführungen für die Schaffung von zwei Kulturkooperationsräumen bis 2020 vorgeschlagen...
Errichtung eines Kulturkooperationsraumes mit dem Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und dem Volkstheater Rostock sowie mit den Theatern Parchim und Wismar sowie ggf. Güstrow unter einer einheitlichen Intendanz. Eine Fusion der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock zu einem A-Orchester (mindestens 99 Stellen....“

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