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21. November 2017 | 18:52 Uhr

Auftakt im Schneegestöber

vom

svz.de von
erstellt am 04.Jan.2010 | 06:52 Uhr

Rostock | Voller Tatendrang und ohne Übergewicht nahmen die Profis vom Fußball-Zweitligisten FC Hansa Rostock gestern Nachmittag bei starkem Schneefall und leichten Minusgraden das Training wieder auf. "Es ging schon ziemlich griffig zur Sache. Man konnte sehen, dass alle Spieler ihre Hausaufgaben gemacht und sich an ihre Programme gehalten haben. Die meisten hatten sogar weniger Kilo drauf als vor der Pause", erklärte Hansa-Trainer Andreas Zachhuber.

Bis auf Dexter Langen, der nach überstandener Knie-Operation ein Lauftraining absolvierte, konnten alle Kicker mitwirken. Auch die beiden Neuen Andreas Dahlén und Florian Grossert standen auf dem beheizten Übungsplatz. Während der Schwede bereits einen Vertrag bis 2012 unterzeichnet hat, steht die Unterschrift von Letzterem noch aus. "Er ist ein talentierter und zweikampfstarker Abwehrmann, der in der Innenverteidigung sowie auf der rechten Seite eingesetzt werden kann und Kevin Schöneberg ein bisschen Druck machen soll. Er will unbedingt zu uns kommen und ich denke, dass wir uns in den nächsten Tagen einigen werden", so "Zacher".

Dahlén, der von Gefle IF nach Rostock kommt, hat sich dagegen bereits gestern gemeinsam mit Freundin Maria seine neue Heimat angeschaut. "Es ist eine schöne kleine Stadt. Sie gefällt mir", sagt der 27-Jährige in englischer Sprache. Zwar habe er Deutsch für einige Monate in der Schule gehabt, allerdings reiche dies nicht, um die Fragen zu beantworten. "Ich habe mir aber schon Bücher und CDs gekauft. Vielleicht klappt es schon beim nächsten Mal", so der Nordeuropäer, der sich nach eigener Aussage auf der linken Abwehrseite am wohlsten fühlt. "Dort habe ich in den vergangenen drei Jahren gespielt, kenne mich am besten aus", erklärt der Verteidiger. Mit der weißen Pracht hat er im Übrigen keinerlei Berührungsängste. "Für mich ist es nicht das erste Mal, dass ich bei solchen Bedingungen trainiere. In Gelfe hat auch das Training begonnen. Allerdings bei minus 16 Grad Celsius und einem Meter Schnee", verriet Andreas Dahlén.

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